zur Navigation zum Inhalt
 
Leben 23. Februar 2012

Kinderschuhe im VKI-Test : Häufig zu eng

Viele der getesteten Kinderschuhe waren zu schmal geschnitten. Während der letzte Kinderschuhtest gravierende Mängel bei den Größenangaben zeigte sind die 18 aktuell vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) getesteten Schuhe in der Regel nicht mehr kleiner als angegeben, der Großteil der getesteten Kinderschuhe ist aber zu schmal geschnitten.

 

Verbesserungswürdig


"Da hilft es auch nichts, wenn der Schuh der Länge nach passt", kritisiert VKI-Expertin Dr. Angela Tichy. "Aus orthopädischer Sicht sind die getesteten Kinderschuhe generell stark verbesserungswürdig: Bis auf Ausnahmen bieten diesem dem Kinderfuß wenig oder gar keinen Halt. Der fehlende Halt kann aber dazu führen, dass sich ein Senk- oder Spreizfuß entwickelt, der nur noch mit orthopädischen Einlagen ausgeglichen werden kann." Eine sehr gute Bewertung erhielten die getesteten Kinderschuhe von Superfit, Richter und GehGutiGut, die mit 70 bis 90 Euro zu den teuersten getesteten Modellen zählen.

 

Kennzeichnung


"Verbesserungsbedarf sehen wir definitiv bei der Kennzeichnung der Schuhe. Selbst wenn der Kunde nun meist die Größe bekommt, die er verlangt. Die Angabe der Weite ist bei Kinderschuhen nach wie vor Minderheitenprogramm", so Tichy. "Breite Füße brauchen aber breite Schuhe. Die nächste Größe zu nehmen bringt in diesem Fall nichts, da die Schuhe dann zu groß sind, der Fuß nach vorne rutscht und die Zehen gestaucht werden.


Negativ überrascht hat uns auch, wie dünn die Sohle von manchen Kinderschuhen ist." Bei Testverlierer Agaxy - dem mit rund 10 Euro zugleich günstigste Schuh im Test - reichte bereits ein Rosendorn für einen Durchstich.

 

Details zum Test

www.konsument.at

 

 

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben