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Leben 17. Februar 2012

Österreicher wird Ehrenmitglied der AAAS

Josef Penninger wird von der renommierten "American Association for the Advancement of Science" (AAAS) am Samstag als herausragender Wissenschaftler in den Stand eines "Fellows" erhoben. Ee ist der einzige Österreicher, der in diesem Jahr mit der begehrten Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet wird.


Josef Penninger ist wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA)und erhält die Anerkennung für seine "herausragenden Leistungen im Bereich der Molekularen Medizin, insbesondere für die Entwicklung von Krankheitsmodellen und seine fundamentalen Entdeckungen in den Feldern der Immunologie, Knochenerkrankungen und Krebs." Die Verleihung von Urkunde und Rosette findet am Samstag im Rahmen der offiziellen AAAS Konferenz 2012 in Vancouver, Kanada statt.


Die "American Association for the Advancement of Science" (AAAS) ist die größte Wissenschaftsgesellschaft der Welt. Sie wurde 1848 gegründet und vereint heute 262 Akademien und Gelehrtengesellschaften unter ihrem Dach. Zudem ist die AAAS Herausgeber des Magazins SCIENCE, das mit mehr als einer Million Lesern zu den drei wichtigsten allgemeinen wissenschaftlichen Publikationen, gemeinsam mit Cell und Nature, gehört.

Zur Person

Penninger
Foto: Rita Newman

 

Josef Penninger ist Genetiker auf dem Gebiet der Molekularen Medizin und seit 2002 wissenschaftlicher Direktor am IMBA in Wien.

Zu seinen Forschungsleistungen zählen bahnbrechende Erkenntnisse über die molekulare Basis von Knochenschwund und Brustkrebs, sowie die Erforschung von Autoimmunkrankheiten und Herz- und Lungenerkrankungen.

Penninger ist Autor und Mitautor von mehr als 350 wissenschaftlichen Arbeiten, von denen eine große Zahl in führenden Journalen wie "Nature" und "Science" publiziert wurde.

Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen der Descartes-Preis als höchster Wissenschafts-Preis der EU (2006), der Ernst Jung-Preis für medizinische Spitzenforschung (2007), die Carus-Medaille der Deutschen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (2007) und der ERC Advanced Grant (2008).

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