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Foto: A. Ginzel
Prof. Dr. Herbert Pietschmann war Vorstand des Instituts für theoretische Physik, Uni Wien
 
Leben 19. Februar 2012

Nachgefragt: Was können wir von der Traditionellen Chinesischen Medizin lernen?

Ich glaube, wir sollten von allen traditionellen medizinischen Methoden lernen, die in unserer Zeit aufgrund der gewaltigen Erkenntnisse der Naturwissenschaft etwas in Vergessenheit geraten sind. Ich begrüße es, dass etwa die Akupunktur wieder entdeckt wurde, die zur Traditionellen Chinesischen Medizin zählt.

Was die Behandlung mit Kräutern und Tees angeht, auch ein Kerngebiet der TCM, sollten wir uns eher an die Traditionelle Europäische Medizin halten – in der Nähe von Windischgarsten gibt es eine entsprechende Akademie. Zu bedenken ist nämlich, dass zwischen den Menschen hierzulande und in China offensichtlich einige Unterschiede bestehen. So gibt es in China keine Milchprodukte, weil die Einheimischen auf sie vermehrt mit Allergien reagieren.

Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit der Akademie für Traditionelle Europäische Medizin gemacht. Vor einiger Zeit hatte ich plötzlich eine große schwarze Warze auf der Stirn. Da muss man normalerweise zum Hautarzt gehen und nachschauen lassen, ob das nicht Krebs ist, und dann wird das einem wegoperiert.

Ich hatte eine Beratung durch die Akademie. Sie riet mir zum Betupfen der Warze mit der Muttertinktur Thuja, ich tat das, und tatsächlich war die Warze nach drei Wochen weg. Ich glaube, dass sehr viele chirurgische Eingriffe vermieden werden könnten, wenn wir uns mehr dieser traditionellen Methoden besinnen würden.

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