zur Navigation zum Inhalt
 
Leben 9. Februar 2012

Therapiehilfe vom Apotheker

Onkologie

Weil in der Behandlung von Krebspatienten in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt wurden und das Überleben der Patienten bei guter Lebensqualität durch die pharmakologische Therapie beträchtlich verlängert wurde, gewinnt der Apotheker im Patientenmanagement zunehmend an Bedeutung.

Das Thema Onkologie stand daher auch im vergangenen Herbst im Mittelpunkt des Kongresses der Österreichischen Apothekerkammer in Innsbruck und Wien.

Bei der pharmazeutischen Betreuung onkologischer Patienten haben Apothekerinnen und Apotheker grundsätzlich vielfältige Möglichkeiten, zum Erfolg einer Krebstherapie beizutragen. „Das beginnt mit der Arzneimittelsicherheit bei der Zytostatika-Herstellung, umfasst die Verbesserung des Therapieverständnisses und der Supportivtherapie, die Förderung des Selbstmanagements sowie den Informationsfluss zwischen Ärzten, Patienten und Pflegekräften“, fasste Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, zusammen Krebsdiagnosen haben in den vergangenen Jahrzehnten viel von ihrem Schrecken verloren. Die moderne Onkologie entwickelt mit enormem Einsatz von Ressourcen laufend neue innovative diagnostische und therapeutische Ansätze. Bis vor kurzem standen beispielsweise für die medikamentöse Krebsbehandlung nur unspezifisch wirkende Chemotherapien zur Verfügung. Mittlerweile hat sich das Bild völlig gewandelt und es kommen auch zielgerichtete Antikörper zum Einsatz, in die – vor allem bei Brustkrebs – große Hoffnungen gesetzt werden.

Quelle: Presseinformation Österreichische Apothekerkammer

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben