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Leben 1. Jänner 2012

Bewertung der Einflüsse der Wiener anatomischen Schule auf die Arbeit der kroatischen Anatomin Jelena Krmpotic-Nemanic

ZIEL: Diese Arbeit untersucht die Verbindungen zwischen der Wiener anatomischen Schule und der kroatischen Anatomin Jelena Krmpotic-Nemanic. MATERIAL UND METHODEN: Für die Analyse wurden 17 Veröffentlichungen von Professor Jelena Krmpotic-Nemanic ausgewählt, die sie im letzten Jahrzehnt ihres Lebens verfasst hat. Diese können in drei Gruppen unterteilt werden: Solche, die die anatomische Terminologie, bewerten, die die Entwicklung anatomischer Strukturen untersuchen und solche, die die anatomischen Variationen beschreiben. Die erwähnten Veröffentlichungen wurden in Bezug auf ihre Themen, ihre Methoden und die verwendenten Referenzen analysiert. ERGEBNISSE: Die Analyse der genannten Veröffentlichungen ergab eine indirekte Verbindung zwischen der Wiener anatomischen Schule und Professor Jelena Krmpotic-Nemanic durch ihren Mentor Professor Drago Perovic in Bezug auf die Themen und die Methoden ihrer anatomischen Forschung. Es ist aber auch ihre Vorliebe für österreichische und deutsche Anatomie-Lehrbücher und Atlanten erkennbar (die in Wien und Jena veröffentlicht wurden und nicht in England oder Amerika). Abschließend werden ihre direkten Verbindungen mit dem Wiener Institut für Geschichte der Medizin und dem Wiener Josephinum Wachsmodelle Museum unterstrichen. DISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNG: Die o.a. direkten und indirekten Einflüsse der Wiener anatomischen Schule auf die Arbeit von Professor Jelena Krmpotic-Nemanic wurden kritisch bewertet.

Kristijan Dinjar, Jurica Toth, Bruno Atalic, Danijela Radanovic, Svjetlana Maric, Wiener klinische Wochenschrift 1/2/2012

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