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Leben 7. Februar 2012

Schneefall und Kälte: 150 Einsätze pro Stunde

Die Pannenfahrer stoßen an ihre Kapazitätsgrenze: "Seit gestern Abend kommt der Schneefall im Osten Österreichs erschwerend hinzu", berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. "In einer Woche gab bereits mehr als 70.000 Anrufe." Noch dazu sind Semesterferien im Osten Österreichs, was zusätzlich zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und damit zu weiteren Einsätzen führt.

Rund um die Uhr im Einsatz


Insbesondere in Wien und Umgebung haben die Pannenhelfer derzeit
alle Hände voll zu tun. Alle verfügbaren Mannschaften stehen seit
Tagen im Dauereinsatz. "Normalerweise rückt ein Fahrer in Wien zwölf Mal täglich aus. Derzeit werden teilweise bis zu 37 Einsätze pro Tag von einem Pannenfahrer absolviert." In Summe macht das rund 150 Einsätze pro Stunde in Wien und Umgebung aus. Mehr lässt die Personalsituation einfach nicht zu.

Bereitschaftsdienste verstärkt

"Obwohl die Bereitschaftsdienste bereits vor Wochen verstärkt worden sind, erreichen wir langsam die Grenze unserer Kapazitäten", schildert
Samek. "Österreichweit mussten wirl allein von 1. bis 6.
Februar doppelt so oft ausrücken, als im gesamten Jänner diesen
Jahres."

Prinzipiell ist ein "Eisstoß" nichts Ungewöhnliches. Der ÖAMTC
verstärkt immer zu Winterbeginn die Mannschaften und stockt weiter
auf, wenn es die Situation erfordert. "Die aktuelle Kälteperiode
dauert allerdings schon sehr lange an", so Samek abschließend.

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