zur Navigation zum Inhalt
 
Leben 6. Februar 2012

Pistenunfall: Bergung kostet bis zu 4.000 Euro

Erhebung in österreichischen Schiorten : Eine von der AKNÖ durchgeführte Umfrage in 23 österreichischen Schigebieten zeigt, dass bei einem Unfall auf der Piste horrende Kosten entstehen können. Bis zu 4.000 Euro kann es kosten, wenn ein Notarzthubschrauber einen Verletzten nach einem Schiunfall ins Spital bringt. Auch wenn man keinen Hubschrauber braucht, kann die Bergung bis zu knapp 1.000 Euro ausmachen.


"Die Betroffenen müssen die Rechnung meist selbst bezahlen", erklärt Josef Fraunbaum, Experte der Arbeiterkammer NÖ, denn "Ein Schiunfall ist ein Sportunfall. Da darf laut Gesetz die Gebietskrankenkasse nicht die Kosten für die Beförderung ins Tal oder den Transport ins Spital übernehmen." Die Rechnung bekommen in dem Fall die Unfallopfer.


Günstige Versicherungen


Schibegeisterte sollten vorsorgen, rät Fraunbaum: "Beim Alpenverein oder den Naturfreunden ist eine Versicherung bei der Mitgliedschaft dabei, ebenso kann das bei Automobilklubs der Fall sein." Häufig gebe es auch bei Kreditkarten eine Zusatzversicherung: "Man sollte sich die Geschäftsbedingungen genau ansehen."


Angebot in den Schigebieten


In wenigen Schigebieten gibt es auch die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Schipass eine kostengünstige Versicherung abzuschließen: "Lech und St. Anton bieten zum Schipass eine zusätzliche Versicherung an, die auch die Hubschraubertransportkosten inkludiert. Eine derartige Versicherung kostet zwischen 8 und 25 Euro."

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben