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Leben 17. Jänner 2012

Gegen das lange Leiden - Interdisziplinärer Schmerztag

Seit 2001 gibt es im Wiener Hartmannspital ein Department für interdisziplinäre stationäre Schmerztherapie, das in dieser Art und Weise ein einzigartiges Konzept in Wien darstellt. Das Team besteht aus Fachärzten für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Anästhesiologie, einer Fachärztin für Physikalische Medizin, Allgemeinmedizinern, Physiotherapeuten, Pflegepersonen, zwei Psychologinnen, einer Seelsorgerin sowie diplomierten Mental- und Bewusstseinstrainerinnen.

 

Damit Patienten aktiv werden


Am Samstag den 21. Jänner können Interessierte bei zahlreichen Beratungsständen selbst aktiv werden, Schröpfen ausprobieren, Übungen für den Alltag erlernen, sich beim Biofeedback entspannen oder den Spineliner probieren und knochengesunde Zwischenmahlzeiten verkosten. "Mit einer aktivierenden Therapie arbeiten wir gemeinsam mit dem Patienten daran, den Schmerz soweit zu verringern, dass er im Alltag nicht mehr hinderlich ist", erklärt OA Dr. Rudolf Keusch, Facharzt für Orthopädie und Leiter der Schmerztherapie im Hartmannspital.

Zu 90 Prozent chronifiziert


Das Team betreut durchgehend bis zu 25 Schmerzpatienten, die zu 90 Prozent an (chronischen) Schmerzen des Bewegungsapparates, vor allem der Wirbelsäule, leiden. Das zeitliche und örtliche Zusammenwirken der verschiedenen Therapien und Berufsgruppen ist wesentliche Voraussetzung für die ganzheitliche und aktivierende Schmerztherapie.

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