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Leben 17. Jänner 2012

„Die Henne und das Ei…“

Die besten Wissenschaftsbücher des Jahres stehen fest: Die österreichische Spitzenforscherin Renée Schroeder hat es mit "Die Henne und das Ei. Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens" in der Kategorie Medizin/Biologie auf den ersten Platz geschafft. Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle freut sich über das große Interesse: "Ich möchte junge genauso wie renommierte Wissenschaftler ermutigen, das Ergebnis ihrer Arbeit auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen".

 

Gewinner in den Kategorien 


Medizin/Biologie: Renée Schroeder, Ursel Nendzig,
"Die Henne und das Ei. Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens", Residenz Verlag

Mit ihrem ersten populärwissenschaftlichen Buch gelingt der Wissenschaftlerin eine eindrucksvolle, schlüssige Erklärung ihrer "RNA-Welt-Hypothese". Selbst ohne Vorkenntnisse weiß man am Ende bestens Bescheid über Genetik und die Entstehung des Lebens sowie die wunderbare Wirkungsweise der RNA.


Naturwissenschaft/Technik: Holger Wormer, Michael Dietz

"Endlich Mitwisser!", Kiepenheuer & Witsch
Die beiden Autoren haben ein gutes Gespür für Fragen zu Themen, die viele interessieren und die im Alltag immer wieder auftauchen. Ausgehend von ihrer Radiosendung haben sie die Höhepunkte nun in einem Buch zusammengefasst und beweisen, dass wissenschaftliche Seriosität und Humor kein Widerspruch sind.


Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaft: Bill Bryson

"Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge", Goldmann
Einer der weltweit erfolgreichsten Sachbuchautoren geht den "alltäglichen Dingen" auf den Grund und unternimmt mit dem Leser/der Leserin höchst originell einen Rundgang durch sein Haus, einem alten Pfarrhof in England. Und er beweist: Ein Haus ist voller Überraschungen und die historische Bedeutung von bestimmten Räumen und Traditionen wird neu entdeckt.


Junior Wissen: Adrian Dingle

"Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht", Bloomsbury
Das Buch bietet einen herrlich queren Einstieg in die Welt der Elemente, Atome und Moleküle. Es geht um die 92 Elemente und wie sich diese miteinander verbinden und somit jede Menge Dinge bilden - eigentlich alle! Leicht verständlich und anschaulich mit buntem und originellem Layout.

Das Publikum wählt


Eine Expertenjury hat im Vorfeld das Angebot an Wissenschaftsbüchern gesichtet und die Shortlist erstellt. Mehr als 20.000 Interessierte haben sich dann an der Wahl beteiligt und die Siegerbücher gewählt.

Erstmals hat sich zusätzlich eine Gruppe engagierter Studierende der FH-Wien mit dem Wissenschaftsbuch beschäftigt und über Social Media die Kommunikation vor allem mit dem jungen Publikum verstärkt.

Blog-Inhalte zu den Büchern wurden online gestellt, Jugendliche wurden animiert, selbst Videos zu den Büchern zu drehen. Die Preisverleihung durch Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle findet am 14. Februar statt.


Infos unter: www.wissenschaftsbuch.at  

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