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Leben 13. Jänner 2012

Ende für aggressive Alko-Werbung

Maturareisenveranstalter einigt sich mit VKI. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte die beiden großen Anbieter von Maturareisen – DocLX und SplashLine – im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums geklagt, die Bewerbung von Maturareisen durch besondere Hervorstellung des "rund um die Uhr" zur Verfügung stehenden "Markenalkohols" zu unterlassen.

Gerichtliche Einigung

Nach einem längeren Rechtsgespräch kam es zu einer Einigung: DocLX verpflichtete sich, die den Gericht vorliegende aggressive Werbung für harte Alkoholika bei der Bewerbung von Maturareisen gegenüber Jugendlichen zu unterlassen.

Der VKI appelliert nun auch an SplashLine, rasch diesem guten Beispiel zu folgen und sich ebenfalls zur Unterlassung von aggressiver Alkoholwerbung für Maturareisen zu verpflichten.

"Es freut uns, dass wir darüber nicht monatelang streiten mussten, sondern der Veranstalter DocLX mit gutem Beispiel vorangeht und auf diese Form der Werbung verzichtet", sagt Dr. Peter Kolba, Leiter des Bereiches Recht im VKI.

Ende Februar wird die erste mündliche Verhandlung in der ähnlichen Verbandsklage des VKI gegen SplashLine stattfinden. "Ich erwarte mir auch dort Einsicht und den Abschluss eines Unterlassungsvergleiches", so Dr. Kolba. "Maturareisen sind interessante Events für Maturanten und bedürfen als solche sicher nicht der aggressiven Bewerbung, dass man sich mit alkoholischen Getränken rund um die Uhr betrinken kann." Der VKI wird über den Fortgang der Rechtssache auf www.verbraucherrecht.at berichten.

Presse VKI/AN, springermedizin.at

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