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Leben 22. Dezember 2011

Ärzte ohne Grenzen: "Erste Hilfe" per SMS

Ein SMS Spendenaufruf für die Hilfe in Somalia zeigte schnelle Wirkung: Rund 2.000 Menschen spendeten innerhalb von 5 Tagen über EUR 27.700,-. Bereits 2001 haben Ärzte ohne Grenzen und A1 gemeinsam in Österreich als Erste begonnen, eine technische Plattform für Spenden per SMS zu entwickeln. Im Durchschnitt spendeten dieses mal die Handbesitzer 13 Euro pro SMS.


Schnelle Hilfe besonders wichtig


"Ärzte ohne Grenzen behandelt derzeit über 25.000 Kinder in den Ernährungszentren in Somalia und in den Flüchtlingslagern in Äthiopien und Kenia. Da ist schnelle Hilfe besonders wichtig", so Dr. Reinhard Dörflinger, Vorstandspräsident von Ärzte ohne Grenzen, zu der aktuellen Aktion. "Die Situation ist dramatisch. In unseren Hilfsprogrammen versorgen wir mehr als 10.000 schwer mangelernährte Kinder, die dringend medizinische Nothilfe brauchen. Mit Spendengeldern können wir diese Hilfe leisten."


Junge Frauen  spenden am meisten


Der Großteil der SMS-Spenden wird von Frauen abgeschickt. "Bei den privaten Vertragskunden sind Frauen Spitzenreiter beim SMS-Spenden. Sie spendeten rund 57 Prozent des Gesamtbetrages", erzählt Dr. Hannes Ametsreiter. Eine besonders spendenfreudige Altersklasse zeichnete sich noch ab: Die 25- bis 30-Jährigen sind im Vergleich am engagiertesten.

Vor allem die Wiener und Steirer spendeten auf diese Weise sehr großzügig. Sie sind für jeweils rund 38 Prozent aller SMS-Spenden verantwortlich.

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