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Leben 19. Jänner 2010

"Terroristen sind gefährlicher als Körperscanner"

Körperscanner sind effizienter, schneller und wahren die Intimsphäre besser als herkömmliche Sicherheitskontrollen, so Prof. Dr. Wilfried Feichtinger in seinem Leserbrief an die Redaktion.

Auf einer Kongressreise habe ich den elften September 2001 in New York miterlebt. Meine Erfahrungen und die neuesten Vorfälle im Flugverkehr machen mich zu einem grossen Befürworter der Ganzkörperscanner.

Bereits vor zwei Jahren habe ich als Passagier auf dem Moskauer Flughafen mit so einem Gerät Bekanntschaft gemacht: Man geht durch eine Plexiglaskabine, Mantel an, Sakko an, schon gar nicht muss man den Gürtel abnehmen oder die Schuhe ausziehen, nimmt kurz die Arme hoch und geht wieder raus, während das Handgepäck durch das herkömmliche Gerät geschickt wird.

Keine lästigen Warteschlangen

Auch wird man nicht - so wie häufig bei unseren Kontrollen, nachdem man sowieso alles bis auf Hemd und Hose ausgezogen hat noch begrapscht. Ich glaube kaum, dass die wenigen Sekunden die ich so einem Gerät jeweils ausgesetzt war (mittlerweile schon auf mehreren Russland-Reisen) auch nur irgendeine Gesundheitsgefahr bedeutet haben. Und, Hand aufs Herz, der von Ihnen interviewte Vorsitzende der Strahlenschutzkommission in Deutschland konnte zu diesem Thema kaum etwas wissenschaftlich Schlüssiges aussagen.

Körperscanner machen das Fliegen sicherer

Fazit aus meiner Sicht: Körperscanner sind einiges sicherer, schneller, einfacher und wahren die Intimsphäre des Menschen besser als die bei uns derzeit üblichen 


Prof. Dr. Wilfried Feichtinger, springermedizin.at

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