zur Navigation zum Inhalt
Lachstürme für den Arzt, der leidenschaftlich „Nebenwirkungen“ produziert, und seinem wichtigsten Patienten: Dr. Ronny Teutscher mit seinem kongenialen Partner Norbert Peter.
 
Leben 29. Oktober 2009

Nachtdienst mit Lachgarantie

Medizinkabarett bringt Licht ins Dunkel der Nacht.

Am 12. Oktober präsentierten Peter & Teutscher ihr neuestes Programm im Wiener Orpheum. Mit Nachtdienst schließen sie nahtlos an den Erfolg ihres Vorprogramms an.

 

Schon mit ihrem letzten kabarettistischen Streich, den Nebenwirkungen, gelang es dem Wiener Medizin-Kabarett-Duo, eine äußerst unterhaltsame Brücke zwischen dem Gesundheitswesen und dem Humor zu schlagen. Ein Programm, das übrigens ab sofort auf DVD erhältlich ist.

Mit Nachtdienst versucht das Kabarett-Duo Peter & Teutscher an die Nebenwirkungen anzuknüpfen: Alte Bekannte, wie die Patienten Frau Kratochwill oder Herr Hartlieb, begegnen uns wieder. Dargestellt werden diese eigenwilligen Charaktere vom (nach Eigendefinition begeisterten) Patienten Norbert Peter. Dr. Ronny Tekal-Teutscher wiederum brilliert als Kabarett-Doktor: ein Allgemeinmediziner, „der hin- und hergerissen ist zwischen den beiden Berufen Arzt und Kabarettist. Der Seriosität auf der einen Seite und dem Arzt-Sein auf der anderen Seite“, wie er selbst ausführt.

Die Kabarettisten führen auch vor, welche Sparmaßnahmen auf das Gesundheitswesen zukommen könnten. In Kliniken wird in Zukunft das Modell „Running Sushi“ eingesetzt. Auf das Fließband kommen in diesem Fall allerdings keine japanischen Spezialitäten, sondern Patienten...

Ein Defi fürs Publikum

Sehr bemerkenswert ist auch die Einführung eines Lügendetektors in der ärztlichen Praxis. Damit lässt sich punktgenau überprüfen, ob der Patient sich tatsächlich an alle Empfehlungen des Arztes hält. Woran diese Modell schließlich scheitert, führen „Peter & Teutscher“ in einer Szene vor, bei der die Zuschauer Tränen lachen.

Dr. Ronny Tekal-Teutscher ist in der Zwischenzeit und in vollem Ernst Präsident geworden. Beim Verein „PULS“ bekämpft er an vorderster Stelle den plötzlichen Herztod. In diesem Sinn wurde am Premierenabend auch ein Defibrillator von Bundesminister Alois Stöger ans Orpheum überreicht. Damit ist die Gefahr, sich tot zu lachen, deutlich gesenkt ...

Resümee: Schauen Sie sich dieses Programm an! Und beeilen Sie sich, wenn Sie Karten wollen. Heuer sind alle Vorstellungen in Wien ausverkauft.

2010 ist das Medizin-Kabarett am 5. Jänner in der Kulisse (Wien 17., Rosensteingasse 39, Karten: 01/485 38 70) und am 7. Jänner im Orpheum (Wien 22., Steigenteschgasse 94b, Karten: 01/481 17 17) zu sehen.

 

Hinweis: Weitere Infos und Kurzvideos auf der Website:
www.peter-teutscher.at

Kontakt: .

Von Raoul Mazhar, Ärzte Woche 44 /2009

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben