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Gesundheitspolitik 19. Juli 2007

Prozess um Exprimar Ranftl ohne Ergebnis

Der Richter hatte mehrmals erfolglos versucht, eine außergerichtliche Einigung zwischen der KRAGES und Prim. Günter Ranftl herbeizuführen.

In Oberwart fand der erste Prozesstag um die fristlose Entlassung von Primarius Günter Ranftl, dem Leiter einer Abteilung im Krankenhaus Oberwart, statt. Ranftl wurde von der KRAGES im Frühjahr fristlos gekündigt. Er hätte für seine Mitarbeiter Sonderurlaube für Fortbildungskurse quasi er­schlichen. Außerdem soll er die EDV missbräuchlich verwendet und Bestimmungen des Ärztezeitgesetzes nicht eingehalten haben, so die damaligen Vorwürfe.
Die Klage gegen die Kündigung wurde vom Betriebsrat des Krankenhauses Oberwart eingebracht. Dieser fordert die volle Rehabilitierung Ranftls. Ranftl selbst war als Zeuge anwesend. Der erste Prozesstag endete jedoch ohne konkretes Ergebnis. Der Richter hatte hierbei mehrfach versucht, zwischen den beiden Streitparteien eine außergerichtliche Einigung herbeizuführen. Die Vertreter der KRAGES waren anfänglich von den Weisungen geleitet, den Prozess auf alle Fälle durchzuziehen. Ranftl hätte sich hingegen über die Ärztekammer schon um Gespräche bemüht. Beide Parteien haben schließlich doch vereinbart, innerhalb der nächsten acht Wochen Vergleichsgespräche zu führen. Sollte es dabei zu keiner Einigung kommen, wird der Prozess Ende September fortgesetzt.

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