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Gesundheitspolitik 24. April 2007

Große Bewegung bei der Mandatsverteilung

Der bisher dominierende Überparteiliche Ärzteverband hat verloren, Wahlärzte und „Pensionisten“ sind die Sieger.

Die Kammerwahl ist nun auch in Niederösterreich geschlagen. Der Überparteiliche Ärzteverband ÜPAV ist mit minus 5 Mandaten als Verlierer einzustufen, die erstmals angetretene Fraktion „Wir Ärzte Niederösterreich“ erreichte auf Anhieb 4 Mandate. Große Gewinner sind die Wahlärzte, die mit plus 7 ihre Mandatszahl mehr als verdoppelt haben. „Wir sind zur Wahl angetreten, um Veränderungen herbeizuführen und aktiv an der Weiterentwicklung des Gesundheitssystems teilzunehmen. Den Zugewinn se-hen wir als klaren Auftrag, unseren bisherigen geradlinigen Weg fortzusetzen und keine Anbiederungspolitik zu betreiben“, so Wahlärztechef Dr. Christoph Reisner. „Wir interpretieren das Ergebnis aber auch eindeutig als Auftrag, wesentliche strategische Führungspositionen in den nächsten fünf Jahren zu übernehmen.“ Ziel muss laut Reisner eine breite Koalition sein, die gewährleistet, dass alle Interessen der inhomogenen Ärzteschaft in einem ausgewogenen Maß vertreten werden. Reisner will für eine starke, moderne Ärztekammer und eine aktive und offene Medien- und Informationspolitik stehen: „Wir sind Akteure und keine Verhinderer und verfügen in allen Wahlkörpern über ein starkes Team.“ Details in der kommenden Ausgabe.

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