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Gesundheitspolitik 4. September 2006

Projekt "e-card" startet!  Phase 1: Datenabgleich

"Herr Doktor, wie ist das mit der e-card?" - Kann sein, dass mancher Patient im Februar mit dieser Frage auf Sie zukommt. Denn jetzt wird es ernst mit der Chip-Card, die Ende 2001 auf "e-card" umgetauft wurde. Die Einführung des Krankenscheinersatzes tritt somit in ihre erste entscheidende Phase.

In den Monaten Februar bis Mai dieses Jahres erhalten die rund fünf Millionen Versicherten der Gebiets- und Betriebskrankenkassen, der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter sowie der Versicherungsanstalt des österreichischen Bergbaues Post von ihrer Krankenversicherung. Konkret geht es dabei um den Abgleich der schon jetzt gespeicherten persönlichen Daten der Versicherten und deren Angehörigen, wie Versicherungsnummer, Vor- und Zuname, Titel, Geburtsdatum, Geschlecht und Zustelladresse.
Dieser Datencheck ist notwendig, damit jede Person mit Krankenversicherungsanspruch ihre persönliche e-card erhält, diese mit den richtigen Daten ausgestellt und an die richtige Adresse versandt wird.
Der Datenabgleich beginnt Anfang Februar vorerst in den Bundesländern Burgenland, Steiermark und Oberösterreich. Mitte März folgen Wien und Niederösterreich und Mitte Mai die Bundesländer Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Begleitet wird die Aktion von einer Inseratenkampagne in elektronischen und Printmedien.

Noch in der ersten Jahreshälfte 2002 sollen die Plastikkarten in Produktion gehen und - so der vorläufige Zeitplan - ab Jahresmitte vorerst in 80 Pilotordinationen im Burgenland ihren Dienst antreten. Bis Ende 2003 soll dann jeder Österreicher, jede Österreicherin die Karte in Händen
halten.
Die ÄRZTE WOCHE wird laufend über die für die Ärzteschaft wichtigen Entwicklungen informieren (für Internet-User: www.e-card.or.at).

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