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Gesundheitspolitik 31. August 2006

Ärztekammerwahl in Salzburg

In Salzburg sind 2.313 Ärzte und Ärztinnen wahlberechtigt. Sie haben am 4. April die Möglichkeit, ihre Vertreter in der Ärztekammer zu wählen. In der Kurie der angestellten Ärzte sind 18 Mandate, bei den niedergelassenen Medizinern 12 Mandate und bei den Zahnärzten vier Mandate zu vergeben.
Bei den Kurien gibt es nicht wie in anderen Bundesländern die Unterteilung in Ärzte für Allgemein- und Fachmediziner bzw. angestellte Ärzte mit und ohne Berufsberechtigung. Eine einzige Liste kandidiert in beiden Kurien. Verglichen mit den letzten Wahlen 1999 kommt eine neue Gruppe, die Liste "Leistung & Verantwortung”, dazu, nicht mehr dabei sind die "Unabhängigen Ärzte Österreichs" und die "Überparteiliche Liste leitender Krankenhaus-Ärzte".

CFT

Kurie der niedergelassenen Ärzte

Salzburger Ärzteverband - SÄV
(Team Brettenthaler/ Arnberger/Lohninger/ Richter)

Dr. Reiner Brettenthaler, amtierender Präsident und Allgemeinmediziner in Elixhausen

Der SÄV möchte auch künftig durch starken Einfluss auf Landes- und Bundesebene die wirtschaftliche Situation aller niedergelassenen Ärzte sichern und verbessern. Von einer Verbesserung der Lebensqualität durch innovative Kooperationsformen könnten viele Ärzte profitieren. Deshalb war der SÄV seit jeher für deren Förderung.
Hausarzt - Facharzt - Krankenhaus sollen im Regelfall die Stufen der Behandlungspyramide heißen. Das hat nichts mit Gatekeeping zu tun, mit dem sich der Hausarzt wohl zahlreiche Probleme einhandeln würde, sondern stellt eher das Selbstverständnis einer fachlich erstklassigen, suffizienten, wohnortnahen Versorgung der Bevölkerung dar. Es geht um Kooperation statt Konkurrenz.
Die Rundumvorsorge ist als sinnvolle Ergänzung zum Programm der Gesundenuntersuchung der Sozialversicherung ein gutes Beispiel, wie Prävention auch in Zeiten äußerst begrenzter Mittel gefördert werden kann.
Die Kassenmedizin gelangt immer mehr an die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten. Die Funktionäre des SÄV werden besonders die Spitze der Salzburger Gebietskrankenkasse diesbezüglich in ihre Pflicht nehmen.
Gerade für Ärztinnen mit Familie ist eine Berufsausübung im niedergelassenen Bereich äußerst schwierig. Der SÄV nimmt sich der Probleme der Ärztinnen an und versucht, möglichst viele Kolleginnen in die Standesvertretung einzubinden.
Der SÄV vertritt weiterhin die Meinung, dass ein Einfluss auf die Gesundheitspolitik nur durch eine gemeinsame Vertretung der ärztlichen Interessen ausgeübt werden kann. Um Sicherheit und Handlungsfähigkeit unabhängig von den zur Zeit agierenden Standespolitikern zu sichern, tritt der SÄV für Kompetenzklarheit und größtmögliche Autonomie aller Kurien ein. Der SÄV ist für eine gegenseitige Unterstützung bei gemeinsamen Zielen - das bringt mehr Durchschlagskraft für die ärztlichen Interessen.

Salzburger Hausärzteverband

Dr. Barbara Gruber, Ärztin für Allgemeinmedizin in Salzburg

Der Hausärzteverband ist die einzige wahlwerbende Gruppe, die auf Grund ihrer Zusammensetzung (besteht nur aus ÄrztInnen für Allgemeinmedizin) uneingeschränkt die Interessen der ÄrztInnen für Allgemeinmedizin vertreten kann. In den letzten Jahren hat sich ein Teil der Honorarsummen zu den Fachärzten verschoben. Unseren Praxen fehlt daher zunehmend Geld für Neuinvestitionen. Der Hausärzteverband fordert daher von der Salzburger Ärztekammer, dafür Sorge zu tragen, dass dieser Honoraranteil wieder zurückgewonnen wird.
Weiters fordern wir von der Kammer, dass sie mehr Aktivitäten setzt, um die KollegInnen in wirtschaftlichen Fragen zu unterstützen und zu beraten. Nötig ist zudem die Einbindung von wirtschaftlichen Experten bei Honorarverhandlungen. Wir setzen uns auch für die Beibehaltung der neun nächtlichen Bereitschaftssprengel in der Stadt Salzburg ein. Zudem gehören die Kassenstellenpläne mit KollegInnen in der Region abgestimmt, z.B. bei der Radiologenstelle im Pongau.
Der Hausärzteverband tritt ein für selbstbewusste, gut ausgebildete und wirtschaftlich unabhängige AllgemeinmedizinerInnen. Nur solche haben noch die Übersicht bei der zunehmenden Spezialisierung und dem großen Angebot von Gesundheitsleistungen. Wir fordern daher die Ärztekammer auf, dafür Sorge zu tragen, dass von den äußeren Bedingungen in Stadt und Land Salzburg medizinisch kompetente und wirtschaftlich gesunde Praxen geführt werden können - unabhängig, ob Hausapotheke oder nicht. Wir wollen keine Entwicklung zu schlecht ausgestatteten Kleinpraxen. Wir wollen eine wohnortnahe medizinische Versorgung auf hohem Niveau.

Aktionsgemeinschaft Freier Ärzte

Dr. Klaus Neumayr, Facharzt für Augenheilkunde, Saalfelden

Die Aktionsgemeinschaft Freier Ärzte existiert in Salzburg seit nunmehr 25 Jahren und wurde seinerzeit gegründet, um die Einheitsohnmacht der damaligen Kammerpolitik aufzubrechen. Seither hat sich zwar einiges verändert, wichtige Probleme sind aber geblieben.
Wir treten dafür ein, die demokratische Basis in der Kammerpolitik zu verbreitern und zur Lösung der Probleme, die vor allem die niedergelassenen Kollegen betreffen, beizutragen. In der kommenden Funktionsperiode setzen wir uns ein für die Abschaffung der Krankenschein- und Ambulanzgebühren - wir können uns aber durchaus einen Selbstbehalt vorstellen, auch als Kontrollinstrument (ebenso für Ambulanzen). Insgesamt geht es um eine Sicherung der ökonomischen Basis einer Kassenordination.
Die allgemeinen Krankenhäuser sollten für operativ tätige niedergelassene Fachärzte geöffnet werden. Im Bereich der Kooperationsmöglichkeiten für niedergelassene Kolleginnen und Kollegen fordern wir eine praktikable und rasche Umsetzung der Gruppenpraxen sowie eine rasche Ermöglichung der Übergabepraxen zur reibungslosen Weiterführung einer bestehenden Kassenpraxis. Ebenso wichtig ist uns eine effizientere Ausbildung für Turnus- und Fachärzte, auch als Beitrag zur Qualitätssicherung im niedergelassenen Bereich.
Die derzeit politische Situation ist nicht ausgesprochen ärztefreundlich. Auch aus diesem Grund ist ein verstärktes Interesse und aktives Mitwirken an der Kammerpolitik dringend erforderlich. Eine rege Wahlbeteiligung gibt uns, die wir viel Zeit und Energie für die Kammertätigkeit aufbringen, die notwendige breite Basis für ein erfolgreiches Agieren in den nächsten Jahren.

Salzburger Wahlärzte

Dr. Beatrix Grabherr, Ärztin für Allgemeinmedizin in Salzburg

Die Salzburger Wahlärzte gibt es als Verein seit dem Jahr 1997, die Zahl der Mitglieder beträgt derzeit 100. Seit der letzten Ärztekammerwahl 1999 sind wir in der Kurie der angestellten Ärzte mit 2 von 18 und bei der Kurie der niedergelassenen Ärzte mit 2 von 12 vertreten.
Unsere Ziele sind: Eine starke Interessensvertretung der freien Ärzte in der Ärztekammer, die Sicherung und Weiterentwicklung des Wahlarztsystems, Erhaltung des freien ärztlichen Berufsstandes, freie Therapiegestaltung, leistungsgerechte Honorare und Kostentransparenz sowie effiziente Vertretung bei Honorarverhandlungen.
Nur eine entsprechende Vertretung der Wahlärzte durch Wahlärzte in den Gremien der Ärztekammer sichert die Durchsetzung dieser Ziele. Die "Salzburger Wahlärzte" haben auch ein Leitbild für Wahlärzte erarbeitet - wir wollen dieses gemeinsam mit allen Kollegen noch stärker in die Praxis umsetzen. In diesem Leitbild werden auch die wesentlichen Vorteile aufgelistet, die ein Wahlarzt seinen Patienten bieten kann, also etwa mehr Zeit für Aufklärung, Untersuchung, Behandlung und Gespräch sowie kurzfristige Termine zu flexiblen patientenorientierten Zeiten. Es gibt keine Wartezeiten. Die Transparenz von Leistungen ist durch die Rechnungslegung und durch die Kontrolle des Patienten gegeben.
Wir sind unabhängig von den Zwängen eines Kassensystems. Wir können vom Patienten gewünschte Leistungen anbieten und erbringen. Wir haben den Vorteil der freien Zeitplanung auch für berufliche und persönliche Weiterbildung. Dadurch ist häufig auch eine schnelle Umsetzung neuer Erkenntnisse möglich (Anbieten modernster Medizin).

Kurie Angestellter Ärzte

Liste Angestellter Ärzte

Dr. Robert Frass, Facharzt für Chirurgie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

Wir setzen uns für ein neues Entlohnungsschema für die Ärzte in den Salzburger Spitälern ein. Es soll ein klares Grundgehalt geben, das auch die Nachtdienste enthält und bei dem die Progression nicht so stark ist. Derzeit ist ja das Anfangsgehalt sehr niedrig. Es soll für die Spitalsärzte jedenfalls nicht mehr nötig sein, dass sie ihr Gehalt mit übermäßigen Überstunden aufbessern müssen.
Ein sehr wichtiges Anliegen ist uns, dass die Ärzte nicht mehr so stark zu administrativen Tätigkeiten herangezogen werden. In den kleineren Spitälern in der Peripherie funktioniert das schon sehr gut - vor allem im Vergleich zu den großen Häusern.
Um eine optimale Versorgung der Patienten sicher zu stellen, wollen wir uns für den Erhalt der Ärzterufbereitschaft im Spital einsetzen - natürlich bei angemessener Bezahlung. Es gibt ja in anderen Bundesländern Bestrebungen, diese ganz abzuschaffen. Im Zuge dessen geht es auch darum, die Schließung so genannter "kleiner Spitäler" oder von Abteilungen im Land Salzburg zu verhindern.
Weiters müssten die LKF-Gelder im Lande besser verteilt werden, derzeit erhalten die Landeskrankenanstalten den bei weitem größten Anteil.
Im Bereich der Turnusärzte geht es um die Umsetzung des Turnusärzteprofils in den Alltag der ausbildenden Abteilungen. Generelles Ziel ist dort auch das Sicherstellen der Qualität der Ausbildung - die Abteilungen können nun ja durch die Ärztekammer geprüft werden und sollten danach ein Qualitätssiegel, eine Art Zertifizierung erhalten.
Ein Ziel der LAS ist außerdem eine transparente und schlanke Struktur der Ärztekammer.

Liste "Leistung & Verantwortung"

Doz. Dr. Michael Studnicka, Facharzt für Lungenheilkunde, Salzburg

Wir sehen unsere Rolle in der Kammer vor allem als Kontrollfunktion. Diese wird umso wichtiger, als sich in Salzburg eine grundlegende Änderung der gesundheitspolitischen Situation ankündigt: Auf Landesebene sollen die Gesundheitsagenden, die derzeit aufgeteilt sind, auf eine Stelle konzentriert werden. Die Landeskrankenanstalten werden vermutlich in eine eigene Kapitalgesellschaft ausgelagert werden. Und es gibt Überlegungen, ähnlich wie in Oberösterreich eine große Trägergesellschaft für alle Häuser des Landes zu schaffen.
Hier gilt es aufzupassen, dass dieser Weg wirklich gut abläuft, und dass dabei kleine Spitäler in der Peripherie nicht unter die Räder kommen. Die Effizienzdiskussion muss auf jeden Fall um den Aspekt der gesicherten Qualität der gesundheitlichen Versorgung in unserem Bundesland ergänzt werden. Es kann nicht sein, dass am Schreibtisch Entscheidungen getroffen werden, die medizinisch überhaupt keinen Sinn machen. Es geht insgesamt um eine langfristige und nachhaltige Planung und Gestaltung der Gesundheitspolitik. Es soll nicht mehr vorkommen, dass 1,1 Mio. Euro in die Umstellung des EDV-Systems fließen, um eine Ambulanzgebühr einzuheben, die sich nie rechnen kann.
In der öffentlichen Diskussion ist oft von den "bösen Ärzten" die Rede, die "so viele" Kosten verursachen. Werden dann Angebote zurückgenommen, beschweren sich die Patienten. Ein Beispiel: In unserem Haus (Landeskliniken, St. Johanns-Spital) sollen nach Weisung 8,4 Mio. Euro eingespart werden - ein absurdes, weil unerreichbares Ziel, das aber sehr viele Ressourcen bindet. Diese sollten besser in Qualitätsmanagement und -sicherung fließen.

Salzburger Wahlärzte

Dr. Andreas Heuberger, Salzburg

Unser Hauptanliegen ist, entgegen den vorherrschenden Bestrebungen von Seiten der Dienstgeber für die Aufrechterhaltung einer ärztlichen Nebenbeschäftigung einzutreten. Das Wahlarztsystem bietet dem angestellten Arzt die einzige Möglichkeit, sich auf eine zukünftige selbstständige Tätigkeit vorzubereiten, sich ein Patietenklientel aufzubauen und außerhalb der oft nur sehr begrenzten Zeit im Krankenhaus dem Patienten in der Ordination mehr zu widmen. Der Patient der Allgemeinklasse hat somit auch die Möglichkeit, sich den Arzt seines Vertrauens zu wählen.
Weiters wollen wir für eine freie Arztwahl auch in den Krankenanstalten eintreten - insbesondere trifft dies auf Privat- oder Patienten mit Zusatzversicherung zu, die ja großteils noch immer nur von den Abteilungsvorständen behandelt werden dürfen.
Ein zusätzliches Ziel der Salzburger Wahlärzte ist die Ermöglichung einer Honorarliquidierung in der Sonderklasse durch alle Fachärzte, die Patienten ihrer Wahlarztordination in den Krankenanstalten behandeln.

Wahlgemeinschaft Spitalsärzte (WGS)

Dr. Terje Hovdar, St. Johanns Spital, Salzburg

Die WGS ist erneut die einzige Gruppe, die ausschließlich die Interessen der angestellten Ärzte - dies jedoch in der gesamten Breite - vertritt. An führenden Listenplätzen findet sich eine ausgewogene Mischung von Turnusärzten, Assistenzärzten, Oberärzten und leitenden Ärzten - Erfahrung und Nachwuchs.
Wir wollen die effektive Umsetzung des Turnusarzt-Tätigkeitsprofils und die Entwicklung der Stellenbeschreibung für Sekundarärzte. Wir wollen die Qualität in der Facharzt-Weiterbildung durch Rotationsmöglichkeiten unter Weiterbestehen des Arbeitsverhältnisses im Spital steigern. Wir wollen adäquate Möglichkeiten für eine Aus- und Weiterbildung in Teilzeit.
Wir lassen unsere Ärzte nicht ausnützen! Wir stehen für eine Kontrolle der Arbeitsbedingungen durch die Kammer, auch im Hinblick auf den Einsatz in berufsfremden Tätigkeiten und die Reduktion administrativer Aufgaben auf ein Minimum.
Ärzte in peripheren Krankenhäusern dürfen nicht schlechter gestellt sein als die Ärzte in Salzburg. Wir setzen uns ein für die Sicherung der Standorte peripherer Spitäler durch strukturelle Vorgaben und damit Sicherung der beruflichen Perspektiven der angestellten Ärzte. Budgets dürfen nicht auf Kosten der Spitalsärzte umgelenkt werden. Wir wollen eine leistungsgerechte Entlohnung angestellter Ärzte mit Erhöhung fester Gehaltsbestandteile und Abflachung der Einkommenspyramide.
Die angestellten Ärzte sind die größte Gruppe in der Ärztekammer. Wir fordern in der gesamten ärztlichen Standespolitik einen deutlichen Perspektivenwechsel, der dieser Tatsache endlich gerecht wird.

Kurie Zahnärzte

Liste der Kurie der Zahnärzte

Dr. Erwin Senoner, Zahnarzt

Wir wollen Vorhandenes ausbauen: vor allem die Notdienst- und die Problembehandlungsstelle, die sich sehr gut bewährt haben, und die Fortbildungsakademie, die wichtige Impulse zur Qualitätssicherung gibt.
Ein zentrales Ziel ist die Verbesserung der ökonomischen Situation der Zahnärzte. Wir sind in den Einkommenstabellen stark nach unten gerutscht, in letzter Zeit gab es einige Konkurse, diesem Trend gilt es entgegenzuwirken. Ein Beitrag sind die derzeit laufenden Bemühungen des Aufbaus einer Einkaufsgenossenschaft nach den bewährten Vorbildern in Bayern oder Schweden. Gemeinsames Ziel ist, günstigere Preise für die verschiedensten Materialien zu erreichen. Weiters geht es um die Bewahrung des kassenfreien Raumes; die Krankenkassen versuchen diesen eher einzuschränken: Wir haben in Österreich im europäischen Vergleich die niedrigsten Kassentarife - so sind privatmedizinische Leistungen ein ganz zentraler ökonomischer Faktor.
Auch in Salzburg geht es um die Umsetzung der Kammerreform in Bezug auf eine stärkere Autonomie der Kurie der Zahnärzte. Ein Ziel für die nächste Kammerperiode ist auch, den ständigen falschen Behauptungen der Arbeiterkammer vehement entgegenzutreten. In deren Aussendungen ist von einer "Beschwerdeflut" gegenüber den Zahnärzten die Rede, genannt werden 120 Fälle. Aber trotz mehrfacher Aufforderung wurden zu keinem der Fälle Details oder Hintergründe geliefert. Es gibt in Salzburg eine Interventionsstelle für Beschwerden - das ist ein gesetzlicher Auftrag der Ärztekammer. Dort liegen momentan 50 Beschwerden vor.

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