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Gesundheitspolitik 1. März 2008

Merkmale und Empowerment-Potentiale von Case Management-Programmen

PROBLEMSTELLUNG und ZIELE: Case Management-Programme werden im Gesundheitswesen zunehmend häufig eingesetzt und ihr Angebot ist überaus vielfältig und unterschiedlich. Der vorliegende Beitrag verfolgt deshalb das Ziel, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Case Management-Programmen sowie deren Ausprägungen zu identifizieren, insbesondere hinsichtlich des Patienten-Empowerment, und ein Instrument zu ihrer Abgrenzung zu schaffen. METHODE: Im Rahmen einer interdisziplinär geleiteten Lehrveranstaltung wurden insgesamt acht verschiedene Case Management-Programme ausgewählt und hinsichtlich ihrer Merkmale und deren Ausprägungen analysiert. ERGEBNISSE: Es konnten fünf Merkmale von Case Management-Programmen identifiziert werden: Falltyp, Funktionen, Akteure, Verfügbarkeit und Ressourcenbedarf. Die Programme wurden in Auskunfts-, Dienstleister-, Krankheitstyp- und Patienten-zentriert eingeteilt. Anhand dieses Beschreibungsrasters wurden die einzelnen Programme exakt beschrieben und ihr Patienten-Empowerment-Potential erfasst. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das neu entwickelte Beschreibungstool ermöglicht eine hinreichend exakte Charakterisierung und Abgrenzung der verschiedenen Case Management-Programme. Das Empowerment-Potential der Patienten-zentrierten Programme erscheint am größten.

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