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Gesundheitspolitik 20. April 2006

Keine Kostensteigerung ohne Chefarztpflicht

Die Gebietskrankenkasse (GKK) in Oberösterreich ist zufrieden. Im Vergleich mit anderen GKKs sei eine Kostensteigerung bei den ehemals chefarztpflichtigen Heilmitteln ausgeblieben.

Von „großer Wurf“ und „Meilenstein“ ist bereits die Rede: Mit den Abrechnungs-Zahlen vom Jänner 2006 liegen nun erstmals Informationen über die Entwicklung der Medikamentenkosten seit Abschaffung der Chefarztpflicht mit Dezember 2005 in Oberösterreich vor. „Die Veränderung der Heilmittel-Kosten von Jänner 2005 auf Jänner 2006 zeigt bei der OÖ-GKK eine vergleichbare Entwicklung wie bei den anderen Krankenkassen, und zwar sowohl insgesamt für alle Medikamente als auch bei den an sich bewilligungspflichtigen Präparaten aus der gelben, roten und der so genannten No-Box“, gab die Kasse vergangene Woche bekannt. Unbekannt sei derzeit noch, ob es Verschiebungen hin zu Verordnungen von Krankenhäusern gegeben hat. Diese Daten werden erst in einigen Wochen zur Verfügung stehen.

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