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Gesundheitspolitik 5. April 2006

Grünes Licht für neuen GKK-Vertrag in Wien

Wiens Niedergelassene stimmen dem vorläufigen Verhandlungsergebnis von Ärztekammer und Gebietskrankenkasse mehrheitlich zu.

Ende Februar hatten sich Ärztekammer und Gebietskrankenkasse in Wien auf einen neuen Gesamtvertrag für die Jahre 2006 und 2007 geeinigt. Eine Tariferhöhung von durchschnittlich 2,8 Prozent für alle Vertragsärzte wurde vereinbart. Um dieses „vorläufige“ Ergebnis abzusichern, beauftragte die Ärztekammer die Österreichische Gesellschaft für Marketing (OGM) mit einer Befragung aller Kassenärzte. Jetzt liegt das Ergebnis am Tisch: 1.094 von insgesamt 1.765 Ärzten nahmen teil, 78% sprachen sich dafür aus, das „Verhandlungsergebnis anzunehmen“, 16% stimmten für „Ablehnung“ und 6% hatten „keine Meinung“ (siehe Grafik). Von den 521 Allgemeinmedizinern gaben sogar 83% „grünes Licht“ für den neuen Vertrag. Die höchste Zustimmungsquote bei den Fachärzten kam von den Neurologen/Psychiatern (92%), die niedrigste von den HNO-Ärzten (63%). Somit steht der „endgültigen“ Vertragsannahme nichts mehr im Weg. Erstaunliches Detail am Rande: In 40 Wiener Ordinationen gibt es kein Faxgerät.

 Endergebnis der Ärztebefragung in Wien

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