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Gesundheitspolitik 29. November 2005

Viel Lob für Sozialversicherungs-Fusion

Die Fusion der beiden Krankenversicherungsanstalten zur SVS soll eine bessere Nutzung vorhandener Synergieeffekte ermöglichen. „Das künftige Leistungsprogramm vereint alle Vorteile der bisherigen Versicherungen unter einem Dach", sagte Rauch-Kallat in einer Aussendung. Die Gesundheitsministerin freut sich darüber, dass künftig jeder der insgesamt 1,2 Millionen Versicherten einen einheitlichen Krankenversicherungsbeitrag von 7,5 Prozent haben werde. Außerdem sei ein transparentes System der Selbstbehalte geplant. „Dabei wird eine doppelte soziale Staffelung verfolgt, die einerseits auf das Einkommen Bezug nimmt und andererseits besonderen Schutz für sozial Schwache und chronisch Kranke bietet“, erläuterte Rauch-Kallat.

Auch Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch begrüßt die Errichtung eines einheitlichen Sozialversicherungsträgers der Selbständigen: „Dieser kann die Gesamtheit der Selbständigen schlagkräftiger vertreten als zwei einzelne kleine Träger. Es muss aber darauf geachtet werden, dass beide Gruppen - sowohl die Bauern als auch die Gewerbetreibenden - gleichberechtigte Partner bei Mitsprache, Leistungen und Finanzierung sind und das auch bleiben können.“

„In der offenen Frage der Finanzierung des gemeinsamen Trägers dürfen die bäuerlichen Familien, die den Weg der Konsolidierung der SVB mitgegangen sind, daher nicht über Gebühr belastet werden“, erhob Grillitsch schon vorsorglich den Zeigefinger. „Beitragserhöhungen für die Bäuerinnen und Bauern sind für uns völlig ausgeschlossen.“

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