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Gesundheitspolitik 27. März 2017

Die Retter

Irak. Für die wachsende Anzahl Flüchtender aus der umkämpften Stadt Mosul gibt es eine neue Notklinik.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eröffnete die neue Einrichtung mit 68 Betten und drei Operationssälen am Dienstag. Sie sei von Westmosul aus innerhalb von 20 Autominuten zu erreichen. Die erste Notklinik nahe Mosul war im Jänner eröffnet worden. Darin wurden nach WHO-Angaben seitdem mehr als 1.000 Patienten behandelt. Zudem werde die WHO bis nächste Woche 30 Krankenwagen an die örtlichen Gesundheitsbehörden liefern.

Mosul war lange die Hochburg der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Im Oktober 2016 begannen irakische Sicherheitskräfte eine Offensive auf die Stadt. Eine internationale Koalition unter US-Führung unterstützt sie unter anderem aus der Luft. Die Sicherheitskräfte nahmen im Jänner den Ostteil der Stadt ein. Auf der anderen Seite des Flusses Tigris, im Westteil, wird weiter heftig gekämpft. Seit Oktober sind nach WHO-Angaben 250.000 Menschen aus Mosul geflohen.

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