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Ex-Generaldirektor des KAV: Udo Janßen.
 
Gesundheitspolitik 27. März 2017

Der Abgang

KAV. Udo Janßen wurde von Stadträtin Frauenberger das Vertrauen entzogen. Man einigte sich auf eine Zahlung von 395.000 Euro.

Der scheidende Chef des Wiener Krankenanstaltenverbundes, Udo Janßen, hat sich mit der Stadt geeinigt. Er ist mit sofortiger Wirkung freigestellt und erhält eine Zahlung von 395.000 Euro. Der Lösung müssen allerdings noch die gemeinderätliche Personalkommission sowie der zuständige Gemeinderatsausschuss zustimmen. Die beiden Gremien werden am 19. April tagen. Hätte der scheidende KAV-Chef auf Gehaltsfortzahlung bzw. Vertragserfüllung bestanden, wäre der ihm zustehende Betrag mehr als doppelt so hoch gewesen, hieß es. Tatsächlich hat die Stadt die Kündigungsoption nicht rechtzeitig gezogen, berichtet hingegen die Tagszeitung Der Standard. Diese wäre im vergangenen November fällig gewesen. Janßen hatte einen Vertrag bis 2019. Man habe mit der Trennung länger zugewartet, weil man die Sache „menschlich und ordentlich“ lösen wollte, sagte Bürgermeister Michael Häupl. Wann der Chefposten neu ausgeschrieben wird, ist noch offen.

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