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Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner, SPÖ
 
Gesundheitspolitik 8. März 2017

Vorschusslorbeeren für Neo-Ministerin Rendi-Wagner

Die neue Ministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) ist am Mittwoch vom Großteil der Player im Gesundheits- und Frauenbereich mit offenen Armen aufgenommen worden. Von den Sozialpartnern über Frauen-, Ärzte-, Pharma- bis zu Psychologenvertretern reichten die positiven Reaktionen. Lediglich die politische Opposition zeigte sich abwartend.

Rendi-Wagner ist erst gestern, Dienstag, der SPÖ beigetreten. Bei den SPÖ-Frauen und der Gewerkschaft ist sie anders als ihre Vorgängerin Sabine Oberhauser nicht verankert. Dennoch wurde sie - am Internationalen Frauentag - auch von dieser Seite freundlich willkommen geheißen. Man habe ihr volle Unterstützung zugesagt, so die SPÖ-Frauenvorsitzende und Ex-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in einer Aussendung.
Für den ÖGB gratulierte Präsident Erich Foglar. Man werde "der neuen Ministerin natürlich als verlässlicher Partner in der Gesundheitspolitik zur Verfügung stehen", ließ er wissen. Gratulationen kamen auch von Arbeiterkammer-Präsident Rudolf Kaske ("kompetente Medizinerin") Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl ("schon bisher kompetent, umsichtig und im Dialog mit allen Beteiligten") und der Industriellenvereinigung.
Für die Sozialversicherung gratulierte Hauptverbands-Vorsitzende Ulrike Rabmer-Koller, die von einem wichtigen Signal der Kontinuität sprach. Ärztekammer-Präsident Artur Wechselberger lobte Rendi-Wagner als "medizinische Expertin mit hervorragendem wissenschaftlichem Hintergrund", und auch der Psychologen-Berufsverband freute sich.
Seitens der Pharmabranche kamen positive Worte von der Pharmig ("versierte Gesundheitsexpertin") und dem Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) ("ausgewiesene Kennerin"). Max Wellan, Präsident der Apothekerkammer, zeigte sich überzeugt, dass die neue Ministerin viel für eine positive Entwicklung des Gesundheitswesens beitragen werde.
Etwas zurückhaltender fielen die Reaktionen der politischen Opposition aus. FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein will "Dr. Joy Pamela Rendi-Wagner" an ihren Taten messen und ihr keine Schonfrist gewähren. Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar möchte Rendi-Wagner erst beurteilen, wenn man wisse, was sie vorhat, und die NEOs verwiesen auf die großen Aufgaben im Gesundheits- und Frauenbereich, vor denen Rendi-Wagner stehe.
Ähnlich sahen das die Grünen. Die Gesundheitsförderung und die Prävention als Stiefkinder des Gesundheitswesens müssten eine größere Rolle spielen, die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern geschlossen werden, so Klubobfrau Eva Glawischnig.
Seitens der SPÖ kamen positive Worte von Klubobmann Andreas Schieder, Nationalratspräsidentin Doris Bures und Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler

MB/APAmed

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