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Gesundheitspolitik 22. November 2016

Ärzte wollen Ärger machen

Protest. Die Ärztekammer beschließt eine Informationskampagne und stellt ihren Landesorganisationen weitergehende Schritte frei.

Die Ärztekammer bereitet ihre angekündigten Proteste gegen die Gesundheitsreform vor. Der Vorstand der Bundes-Ärztekammer hat eine Informationskampagne beschlossen, die von den neun Länder-Kammern mitgetragen wird. Zusätzlich steht es jeder Landesorganisation der Ärztekammer frei, eigene bzw. weitergehende Schritte zu setzen.

Und davon wollen einzelne Länder auch Gebrauch machen. Die Wiener Teilorganisation hat bereits am 16. November mit einem einwöchigen Generalstreik gedroht, wenn es nicht Garantien seitens der Politik gebe, dass die geplanten Maßnahmen nicht umgesetzt werden.

Und die niederösterreichische Ärztekammer hat ein österreichweites Volksbegehren gestartet, namens „SOS Medizin“. Aus den übrigen Bundesländern kam tags darauf Unterstützung. Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) meinte hingegen, die Standesvertretung solle „in strukturierte und konstruktive Gespräche eintreten“.

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