zur Navigation zum Inhalt
 
Gesundheitspolitik 1. Juli 2006

Die Zuverlässigkeit von Prädiktoren des Studienerfolgs im Medizinstudium

ZIEL DER STUDIE: Überprüfung der Reliabilität von Prädiktoren des Studienerfolgs im reformierten Wiener Medizinstudium (MCW), welche in einer prospektiven Studie des Jahrgangs 2002/03 gefunden wurden. Wir berichten die Ergebnisse eines Re-Tests an einer ebenfalls unselektierten Stichprobe des folgenden Jahrgangs 2003/04.

METHODE: In einem Vergleich erfolgreicher mit nicht erfolgreichen Studierenden an der Medizinischen Universität Wien hatten wir (im Rahmen einer prospektiven, in den ersten Tagen des Studiums vorgenommenen Befragung) vier Faktoren gefunden, die für den Erfolg prädiktiv sind. Diese Befunde wurden am folgenden Jahrgang unter denselben methodischen Voraussetzungen einer Überprüfung unterzogen, nachdem zuvor a) die Repräsentativität der Stichproben überprüft worden, und b) die P-Werte einer Adjustierung unterzogen worden war.

ERGEBNISSE: Nach der Adjustierung der P-Werte nach Finner's Methode konnten die vier Erfolgsprädiktoren (männliches Geschlecht, deutsche Muttersprache, Schulleistungen, Lernkapazität) bestätigt werden. In der Stichprobe des Jahrgangs 2003/04 erwiesen sich 18 von 22 Items erneut als signifikant.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Mehrzahl der von uns gefundenen Erfolgsprädiktoren kann als gesichert erachtet werden.

Gerald Haidinger, Oskar Frischenschlager, Lukas Mitterauer, Wiener Medizinische Wochenschrift

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben