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© Felicitas Matern / MedUni Wien
Prof. Dr. Markus Müller, ab 1. Oktober 2015 neuer Rektor der MedUni Wien.
 
Gesundheitspolitik 1. Juni 2015

Rektor für MedUni Wien

Der Vizerektor erhält nicht nur Vorschusslorbeeren, sondern auch ein Einstandsgeschenk.

Im zweiten Wahlgang stimmte der Unirat geschlossen für den Vorstand der Klinischen Pharmakologie am AKH Wien, Markus Müller. Er folgt auf Wolfgang Schütz, der sich nicht mehr beworben hat.

Der Neue erhält Vorschusslorbeeren: Die Kür von Markus Müller zum Rektor der MedUni Wien sei, wenn auch im zweiten Anlauf erfolgt, eine „vortreffliche Entscheidung“ (FP-Wissenschaftssprecher Karlsböck), der vom Unirat Ernannte „kein Schleimer“ (Der Standard), die Medizinische Universität in „guten Händen“ (VP-Wissenschaftssprecher Töchterle). Müller ist seit 2011 Vizerektor für Forschung. Er folgt auf Wolfgang Schütz, der Ende September aus dem Amt scheidet.

Müller setzte sich gegen Eduard Auff, den Leiter der Uniklinik für Neurologie, und Harald Schmidt von der Uni Maastricht durch. Markus Müller wurde 1967 in Klagenfurt geboren, 1993 promovierte er „sub-auspiciis“ an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien. Danach absolvierte er Ausbildungen an Abteilungen für Notfallmedizin, Onkologie, Endokrinologie, Infektionskrankheiten und Chemotherapie, Klinische Pharmakologie und Angiologie in Österreich, Schweden und den USA und habilitierte in den Fächern Klinische Pharmakologie (1998) und Innere Medizin (2001). 2004 wurde Markus Müller zum Professor und Leiter der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie der MedUni Wien im AKH Wien berufen. Müller hat mehr als 200 Originalarbeiten veröffentlicht und Preise wie den Tanabe Award des American College of Clinical Pharmacology (ACCP) erhalten.

Der Neue erhält ein Einstandsgeschenk: Ungefähr zeitgleich mit der Wahl Müllers einigten sich Betriebsrat, Ministerium und Stadt Wien über das neue Arbeitszeitgesetz am AKH. Dieses sieht eine Reduktion der Arbeitszeit auf 48 Stunden, eine Gehaltserhöhung ab 2016 um 20 Prozent, weitere 10 Prozent ab 2019 sowie eine Einmalzahlung von 8000 Euro pro Arzt vor. Die Stadt stellt 85 Dienstposten für Abteilungshelferinnen und Stationssekretärinnen zur Verfügung (siehe S. 33).

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