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Gesundheitspolitik 28. November 2014

Gesundheitsvorsorge für Schulkinder

Juventas-Pass schließt Lücke zwischen Mutter-Kind-Pass und Erwachsenenvorsorge.

Zwei Jahre hat der gemeinnützige Verein Juventas geforscht und Informationen zusammengetragen. Entstanden ist der Juventas-Pass, ein Nachfolgeprojekt des Mutter-Kind-Passes.

Der Juventas-Pass soll den körperlichen Zustand von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren feststellen, kontrollieren und gegebenenfalls Krankheiten frühzeitig erkennen und behandeln.

„Einfach ist es nicht, in Österreich dem Land der Reparaturmedizin, Unterstützer für Präventionsprojekte zu bekommen“, sagt Mag. Kathrin Hoffmann, stellvertretende Obfrau von Juventas, bei der Präsentation des Projekts. „Die Kosten für die Rehabilitation eines Schlaganfallopfers liegen bei über 40.000 Euro. Dabei könnte man mit 100 Euro für die kardiologische Juventas-Pass-Untersuchung die Wahrscheinlichkeit dafür stark minimieren.“

Juventas hat sich zum Ziel gesetzt, die große Lücke nach der Versorgung rund um den Mutter-Kind-Pass zu schließen. „Die vier Untersuchungssäulen des Passes Kardiologie, Orthopädie, Ernährung und Allergie sind die wesentlichen Bereiche, die ein gesunder Mensch in Ordnung und Balance halten muss“, meint Juventas Obmann Dr. Miklos Pinter. Die Preise für den Juventas Pass basieren auf Mitglieds- und Sponsorenbeiträgen, sowie der Gemeinnützigkeit der beteiligten Ärzte, die ihre Dienste zum Selbstkostenpreis anbieten.

Damit soll Leistbarkeit für alle Österreicher garantiert werden. „Durch die Juventas-Pass Untersuchungen, können in sehr jungen Lebensjahren Probleme erkannt, behandelt und somit verhindert werden“, unterstreicht Pinter sein Gesundheitsprojekt und wünscht sich für die Zukunft viele neue Mitstreiter und Unterstützer.

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