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© Izabela Habur / iStockphoto.com
 
Gesundheitspolitik 16. Juli 2014

Starkes Votum

Künftige Hausärzte wollen eine gute Ausbildung – auch wenn sie länger dauert.

Eine von drei Landesärztekammern organisierte Umfrage unter dem Titel „Qualität statt Quantität“ zeigt vor allem eines: Junge Ärzte mit Berufsziel Allgemeinmedizin wollen eine gute Ausbildung zum modernen Hausarzt – und sie wollen, dass sie dafür auch länger wird. „Denn wie in jedem anderen Fach braucht es eine gewisse Zeit, damit diejenigen Inhalte vermittelt werden können, die in einem modernen Gesundheitssystem nötig sind“, schreiben die Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin ÖGAM und die „Junge Allgemeinmedizin Österreich“ (JAMÖ) in einer Aussendung.

25 Prozent der Befragten haben für diese Verbesserung mit längerer Dauer gestimmt, und das obwohl eigentlich nur zehn bis 15 Prozent der jungen Ärzte im derzeitigen Turnus später tatsächlich die Allgemeinmedizin ausüben wollen. Alle anderen sehen im Turnus ein Sprungbrett in die Ausbildung in einem Spezialfach. Diese 25 Prozent seien daher ein deutliches Signal für das Bedürfnis der jungen Allgemeinärzte, die spezifische Ausbildung zu bekommen, die sie brauchen, um Hausärzte zu werden.

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