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Gesundheitspolitik 3. Juni 2014

Höhere Tabaksteuer

Die Ärztekammer (ÖÄK) forderte anlässlich des Weltnichtrauchertags eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer. Ein Teil der Steuererträge müsse in die Prävention und Therapie von großteils tabakassoziierten Erkrankungen fließen.

Berechnungen der Weltgesundheitsorganisation hätten ergeben, dass die Tabaksteuer so weit hinaufgesetzt werden müsse, bis der Zigarettenpreis um zehn Prozent höher liege als bisher. Dies könnte die Nachfrage in den westlichen Industrieländern um vier bis fünf Prozent senken. Vor allem Jugendliche würden sensibler auf höhere Preise reagieren und idealerweise gar nicht erst mit dem Rauchen anfangen. „Bei einer Raucherrate von über 35 Prozent bei den 17-jährigen Burschen und von über 30 Prozent bei den gleichaltrigen Mädchen müssen wir jede Maßnahme ergreifen, die dazu beitragen kann, diese erschreckenden Zahlen zu senken“, meinte ÖÄK-Präsident Dr. Artur Wechselberger in einer Aussendung.

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