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Gesundheitspolitik 19. April 2014

Versorgungsleistungen des Gesundheitssystems für PatientInnen 65+ mit Arthrose, chronischem Rückenschmerz und Osteoporose: Effekte von ADL-Problemen, Schmerzen und psychischen Begleiterkrankungen

Muskuloskeletale Erkrankungen (MEs) haben schwerwiegende Folgen für die betroffenen PatientInnen, die dann meist mehr Versorgungsleistungen des Gesundheitssystems benötigen, sowie für die Gesellschaft. Es war das Ziel dieser Studie die Versorgungsleistungen des Gesundheitssystems bei 3097 ≥ 65 Jahre alten PatientInnen, die bei der österreichischen Gesundheitsbefragung angaben, Arthrose, chronischen Rückenschmerz und/oder Osteoporose zu haben, zu analysieren und mit Personen ohne die jeweilige(n) Erkrankung(en) zu vergleichen. PatientInnen mit MEs in unserer Studie besuchten im Vergleich zu Personen ohne die jeweilige Erkrankung öfter einen Praktischen Arzt/ Hausärztin (PA) und wurden öfter stationär aufgenommen. Probleme bei den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADLs), Schmerzintensität und psychische Begleiterkrankungen beeinflussen die Häufigkeit der PA-Besuche. Unsere Resultate zeigen, dass verschiedene Faktoren bei PatientInnen mit MEs die Versorgungsleistungen des Gesundheitssystems bedingen. Integrierte Interventionen sind erforderlich, die die ADL-Probleme, die Schmerzen und die psychische Begleiterkrankungen verbessern.

Tanja Alexandra Stamm, Karin Pieber, Gerhard Blasche, Thomas Ernst Dorner, Wiener Medizinische Wochenschrift 7/8/2014

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