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Gesundheitspolitik 19. April 2014

Präventivmedizin: Selbsteinschätzung von Wissen, Fähigkeiten und Haltungen von Medizinstudierenden an der Medizinischen Universität Wien

Prävention und Gesundheitsförderung gewinnen in modernen Medizincurricula zunehmend an Bedeutung. Ziel dieser Studie war die Selbsteinschätzung von Wissen, Fähigkeiten und Haltungen von Medizinstudierenden gegenüber Gesundheitsförderung und Prävention zu erheben. 2012 füllten 27 % der 633 Studierenden im 4. Studienjahr an der Medizinischen Universität Wien (50,3 % männlich und 49,7 % weiblich; Durchschnittsalter = 24 Jahre) einen Fragebogen aus. Die Ergebnisse zeigen einen hohen Stellenwert von Prävention beim Großteil der Befragten. Wissenslücken gab es bezüglich arbeitsmedizinischen bzw. Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen. Hingegen gaben beinahe alle Studierende ausreichende Kenntnisse hinsichtlich Vorsorgeuntersuchungen sowie Risikoeinschätzung zur Entwicklung von Herzkreislauferkrankungen an. Fast alle Befragten glaubten Risikoverhalten identifizieren zu können. Insgesamt ist die kommende Generation von ÄrztInnen sehr positiv gegenüber Prävention eingestellt. Allerdings fühlten sich lediglich 40 % bisher durch das Studium ausreichend zum Thema Präventivmedizin ausgebildet. Das Medizincurriculum wurde nun mit der Etablierung des neuen Blocks „Public Health“ ab 2012–2013 u. a. um relevante präventive Aspekte erweitert.

Dr. med. Livia Borsoi, Dr. med. Univ. Prof. Anita Rieder, Dr. Katharina Viktoria Stein, Mag. Dr. Angelika Hofhansl, Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Thomas Ernst Dorner, Wiener Medizinische Wochenschrift 7/8/2014

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