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Gesundheitspolitik 10. Februar 2014

Stöger zu ELGA: Bevölkerung wünscht sich Sachlichkeit

Positive Einstellung zur elektronischen Gesundheitsakte, ergibt Hauptverbands-Umfrage.

"Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter ELGA", äußert sich Gesundheitsminister Alois Stöger zur heute veröffentlichten oekonsult-Umfrage, die die Haltung der ÖsterreicherInnen zur Elektronischen Gesundheitsakte widergibt.

"Damit das auch so bleibt, setzen wir verstärkt auf sachliche Information. Ein emotionaler Diskurs ist für die Meinungsbildung der Menschen nicht hilfreich." 95 Prozent der Befragten wünschen sich "sachliche, objektive und unvoreingenommene" Informationen zu ELGA, 71 Prozent halten die derzeitigen Aktionen gegen ELGA für "falsch, ablehnenswert oder unangebracht".

Dass die Mehrheit der Bevölkerung (86%) die Einführung von ELGA grundsätzlich begrüßt, wertet der Minister als positiv. Ebenso die Tatsache, dass 91 Prozent ELGA als medizinischen Fortschritt wahrnehmen. "Der Vertrauensvorschuss gegenüber der Elektronischen Gesundheitsakte ist groß. Ich bin zuversichtlich, dass der Nutzen von ELGA die PatientInnen in ihrer Einschätzung bestätigen wird, wenn im Herbst 2014 die ersten Befunde über ELGA abrufbar sein werden."

Informationsquellen

Informationsquelle Nummer eins sind laut Umfrage für PatientInnen ihre behandelnden ÄrztInnen. "Ich rufe daher alle Ärztinnen und Ärzte auf, diese Verantwortung wahrzunehmen und sachlich zu informieren", betonte Stöger. Um die Ärzte dabei zu unterstützen, wurden bereits Informationsmaterialien an alle Kassenarztpraxen in Österreich geschickt.

Die Informationskampagne rund um ELGA wird von Bund, Ländern und Sozialversicherung getragen und richtet sich auch direkt an die BürgerInnen: Mittels Einschaltungen in Medien, via Video-Spots in Wartezimmern und bei zahlreichen Informationsveranstaltungen werden die Funktionen der Elektronischen Gesundheitsakte erklärt. Die Website www.gesundheit.gv.at, auf der das ELGA-Portal angesiedelt ist, enthält ebenfalls umfangreiche Ausführungen zum Thema.

Telefonische Auskunft erhalten BürgerInnen zudem bei der eigens eingerichteten Serviceline unter 050 124 4411.

 

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