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Die FAO empfiehlt Insekten als proteinreiche und umweltfreundlichere Nahrungsmittel
 
Gesundheitspolitik 30. Dezember 2013

Gesund und gut für die Umwelt - Forscher empfehlen Insektenkonsum

Laut FAO am Speiseplan von zwei Milliarden Menschen.

Sie sind reich an Mineralstoffen und Protein, verursachen nur wenig CO2 und wachsen schnell: Die Welternährungsorganisation FAO wirbt seit Jahren für die verstärkte Nutzung von Insekten als Nahrungsmittel. Nach Angaben von Forschern können Insekten zwei Kilo Futter in ein Kilo Insektenmasse umwandeln, wohingegen Rinder zum Beispiel acht Kilo Futter benötigen, um ein Kilo Fleisch zu produzieren.

Schweine produzierten zum Beispiel zehn bis 100 Mal mehr Treibhausgase per Kilo als Mehlwürmer, rechnet die FAO vor. Als weitere Vorteile nennt die Organisation den vergleichsweise geringen Platz- und Wasserbedarf von Insekten sowie den hohen Gehalt an Eiweiß, Fett und Mineralstoffen.

Nach Schätzung der FAO tragen Insekten derzeit zur Ernährung von rund zwei Milliarden Menschen bei - vor allem in Teilen von Asien, Afrika und Lateinamerika. Am meisten werden Käfer und ihre Larven gegessen, aber selbst Fliegen spielen eine Rolle.

Die beliebtesten Insekten und ihr Anteil am Gesamtkonsum im Überblick:

  1. Käfer - 31 Prozent;
  2. Schmetterlinge - 18 Prozent;
  3. Bienen, Wespen und Ameisen - 14 Prozent;
  4. Grashüpfer, Heuschrecken und Grillen - 13 Prozent; 
  5. Zikaden, Wanzen und Pflanzenläuse - 10 Prozent; 
  6. Termiten - 3 Prozent;
  7. Libellen - 3 Prozent;
  8. Fliegen - 2 Prozent.

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