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Gesundheitspolitik 18. November 2013

Österreich unterstützt UNDP-Projekte im Kampf gegen HIV/AIDS

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) legt auf den weltweiten Kampf gegen die Seuche HIV/AIDS ein Hauptaugenmerk.

Der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) ist es ein besonderes Anliegen, UNDP-Projekte zur Bekämpfung dieser globalen Krankheit zu unterstützen.

Österreich finanziert mit rund einer halben Million Euro nunmehr das UNDP-Projekt 'HIV, Gleichbehandlung der Geschlechter und sexuelle sowie reproduktive Gesundheit und Rechte für Frauen'. Das Projekt befasst sich mit der diskriminierenden Stellung der Frau in verschiedenen Rechtsordnungen sowie der Verflechtung von sexueller Gewalt gegen Frauen, HIV und Alkoholmissbrauch u.a. in den Schwerpunktländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit Albanien, Armenien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Kosovo, Moldau, Mosambik, Nicaragua, Serbien und Uganda für die Periode 2013 bis 2015. "Der Fokus wird dabei auf Frauen und Mädchen gelegt, die bereits mit dem HIV-Virus infiziert sind. Dabei kommt auch der Rolle von Männern und Buben, die die sexuellen Rechte und die reproduktive Gesundheit von Frauen unterstützen sollen, besondere Bedeutung zu", so Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger.

Wenngleich das im Jahr 2000 auf internationaler Ebene vereinbarte Millenniums-Entwicklungsziel zwischen 1990 und 2015 die Sterblichkeitsrate von Müttern um drei Viertel zu senken nicht erreicht werden wird, muss die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Frauen und der allgemeine Zugang zu reproduktiver Gesundheit auch in Zukunft ein zentrales Anliegen bleiben: "Die Internationale Gemeinschaft arbeitet bereits an einer Post-2015-Entwicklungsagenda, in die auch österreichische Anliegen wie die Berücksichtigung von Frieden und Sicherheit, demokratischer Regierungsführung, Rechtsstaatlichkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte Eingang finden sollen", so Spindelegger abschließend.

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