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Nanoteilchen - Chancen und Risiken der Nanotechnologien offen diskutieren, das ist das Ziel der neu konstituierten Kommission.
 
Gesundheitspolitik 13. November 2013

Nano-Info für die Gesellschaft

Stöger: Grünes Licht für die Österreichische Nanoinformationskommission.

Ein Jahr nach dem Start der Website www.nanoinformation.at  konstituierte sich heute das bisher auf informeller Basis arbeitende Team von Expertinnen und Experten aus Behörden, Institutionen und Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Wissenschaft und Forschung sowie Wirtschaft und VerbraucherInnenschutz als Österreichische Nanoinformationskommission.

Die Mitglieder der neuen Kommission wurden von Bundesminister Stöger für fünf Jahre bestellt. Mit dieser Institutionalisierung wird ein nachhaltiger und kontinuierlicher Austausch von Informationen, aber auch die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von österreichischen Aktivitäten im Themenbereich Nanotechnologie gewährleistet.

Die Kommission wird Chancen und Risiken der Nanotechnologien offen diskutieren und die Ergebnisse ihrer Beratungen unter Berücksichtigung des Meinungsspektrums der beteiligten Expertinnen und Experten kommunizieren sowie für den Gesundheitsminister Empfehlungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Nanoprodukten formulieren.

"Vorrangiges Wirkungsgebiet der Österreichischen Nanoinformationskommission ist die Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über den aktuellen Stand des Wissens in Bezug auf gesellschaftsrelevante Aspekte der Nanotechnologie", erklärt Gesundheitsminister Alois Stöger die Aufgaben der neu eingerichteten Nanoinformationskommission. "Denn", so Stöger weiter, "die wichtigste Voraussetzung für eine vorurteilsfreie gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken von Nanotechnologien und ihren verbrauchernahen Anwendungen ist eine frühzeitige und offene Kommunikation."

Stellungnahmen und weitere Dokumente des Gremiums werden auf der Website www.nanoinformation.at  zugänglich gemacht. "Mir ist wichtig, dass fundierte Informationen über den Einsatz, die Chancen und Gefahren sowie die Entwicklungen im Bereich der Nanotechnologie allen offen zur Verfügung stehen", soStöger.

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