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Gesundheitspolitik 27. September 2013

Kinderliga: Politische Unterstützung für Deklaration zur Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich

Die aktuell verfassten Deklaration der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit wurde von den wahlwerbenden Parteien unterzeichnet.


Die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit (Kinderliga) erhebt immer wieder ihre Stimme, wenn es um Themen der Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich geht und bringt sich in politischen Gremien und Arbeitsgruppen aktiv ein. Mit ihrer nun aktuell verfassten Deklaration zur Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich hat die Kinderliga einen weiteren Schritt gesetzt. Erstmals wurden die Anliegen an die Politik, wenn es um die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen geht, in einer Deklaration formuliert. LetzteWoche wurden die SpitzenkandidatInnen aller wahlwerbenden Parteien nun eingeladen, diese als Zeichen ihrer Unterstützung zu unterzeichnen.


Zur großen Freude der Kinderliga erfuhr die Deklaration zur Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich seitens der Politik breite Zustimmung. "Ganz besonders erfreulich dabei ist, dass aus vielen Rückmeldungen zu entnehmen war, dass diese Unterschrift nicht bloß dem Wahlkampf "geschuldet" ist, sondern eine Überzeugung und ein Bekenntnis ausdrückt, diesen Beriech politisch in der nächsten Amtsperiode vorrangig zu behandeln und sich in Parlament und Regierung für unsere gemeinsamen Anliegen auch konkret einzusetzen", freut sich Klaus Vavrik, Präsident der Kinderliga.

Inhalt der Politischen Deklaration zur Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich

"Eine zentrale Aufgabe und Verantwortung von Politik ist es, die Zukunft der ihr anvertrauten Gesellschaft zu gestalten", lautet Vavriks Appel an die zukünftige Regierung. Folgende Aspekte und Anliegen enthält die Deklaration:

  1. Politische Priorisierung: bestmögliche Entwicklung und Entfaltung von Kindern und Jugendlichen sowie deren gesundes Aufwachsen bilden die Grundlage unserer künftigen Gesellschaft.
  2. Gesundheitsbegriff: Gesundheit wird hierbei in einem umfassenden Sinn, d.h. in ihrer körperlichen, psychischen und sozialen Dimension verstanden.
  3. Chancengleichheit: dort wo Kinder und Jugendliche gute Chancen haben ihre Potenziale zu entfalten, entstehen automatisch Gesundheit und sozialer Zusammenhalt.
  4. Angemessene Versorgung für Kinder und Jugendliche, die es benötigen, sollen ausreichend qualitätsgesicherte und leistbare gesundheitsfördernd-präventive sowie kurative und rehabilitative Angebote und Hilfen zu Verfügung stehen.
  5. Unterstützung von Elternschaft: Eltern und andere Obsorgeberechtigte haben eine Schlüsselposition und prägende Bedeutung für die Entwicklung von Gesundheit und Lebensstil ihrer Kinder.

"Eine Gesellschaft, die zukunftsfähig sein will, ist auf die Gesundheit ihrer Kinder und Jugendlichen dringend angewiesen. Bestmögliche Gesundheit und Förderung von Anfang an gehören aber auch zu den Grundrechten aller Kinder und Jugendlichen!", fordert Vavrik.

Link:
Deklaration zur Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich

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