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Die Lücke zwischen längster und kürzester Lebenserwartung in der EU verringerte sich zwischen 2007 und 2011 für Männer um 17% und Frauen um 4%.
 
Gesundheitspolitik 9. September 2013

Westösterreicher leben länger als Ostösterreicher

Neuer Bericht zu Lebenserwartung und Gesundheit der Europäischen Kommission: Unterschiede zwischen EU-Ländern verringern sich, sind aber immer noch alarmierend.


In einem neuen Bericht der EU-Kommission zu Lebenserwartung, Sterblichkeit und Gesundheit wird deutlich, dass Unterschiede in den einzelnen EU-Ländern noch immer gravierend sind, wenngleich sich die Werte der letzten Jahre angenähert haben.

 

Die Differenz zwischen längster und kürzester Lebenserwartung in der EU schrumpfte zwischen 2007 und 2011 für Männer um 17 Prozent und Frauen um vier Prozent.

Bei der Säuglingssterblichkeit sank die Spanne zwischen höchster und niedrigster Rate in der EU von 15,2 auf 7,3 Prozent / 1.000 Lebengeburten seit 2001.

Österreich bewegt sich bei allen Werten im vorderen Mittelfeld, d.h. es rangiert hinter den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit.

Die höchste Lebenserwartung für Männer wird in Schweden, für Frauen in Frankreich erreicht. Die Lebenserwartung von Männern und Frauen ist im Westen Österreichs höher als im Osten. Der Bericht, der im Rahmen der "Solidarity in Health"-Strategie der Europäischen Union angefertigt wurde, untersucht auch die Ursachen der Ungleichheit, z.B. Einkommen, Arbeitslosigkeit und Ausbildungsniveau, aber auch Rauchen, Alkohol und Fettleibigkeit.

Die EU unterstützt aus zahlreichen Fonds Programme, um die Ungleichheit zu vermindern und Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit zu minimieren.

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PA Europäische Kommission/IS, springermedizin.at

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