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Gesundheitspolitik 3. Juli 2013

Med-Fakultät Linz: Für uniko sind noch offene Fragen zu klären

Schmidinger begrüßt die Einbettung in ein Gesamtpaket.

"Es ist sehr zu begrüßen, wenn Bundesminister Karlheinz Töchterle die Letztentscheidung über die Errichtung einer Medizinischen Fakultät an der Universität Linz von der Meinungsbildung der Mitglieder in der Hochschulkonferenz abhängig macht", betont der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger.

 

Ebenso begrüßt Schmidinger die versprochene Einbettung des kostspieligen Projekts eines vierten Standorts für ein Medizinstudium in ein Gesamtpaket, verbunden mit einer zusätzlichen finanziellen Ausstattung für die öffentlichen Universitäten. Dessen ungeachtet sieht der Präsident der uniko ebenso wie der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung noch eine Reihe von Fragen als ungeklärt an.

Rektor Schmidinger erwartet sich daher, dass vor der Sitzung der Hochschulkonferenz am 10. Juli den Mitgliedern ein genauer Kostenplan der Medizin-Fakultät Linz vorgelegt wird. "In dem Zusammenhang bin ich überrascht, dass erstmals aus den Rücklagen des Finanzministeriums ein mehrstelliger Millionenbetrag für eine einzelne Universität flüssig gemacht wird", ergänzt der Präsident der uniko. Auch die für die bestehenden Medizin-Universitäten relevante Neuregelung des Klinischen Mehraufwandes, die von der Finanzministerin als Bedingung für eine Realisierung der Medizin-Fakultät Linz genannt wurde, liege bisher nur als Absichtserklärung vor.

Schmidinger: "Die uniko erwartet sich, dass diese Beteuerungen nicht dem Wahltermin am 29. September geschuldet sind. Wir werden auch bei den Mitgliedern einer neuen Bundesregierung auf die Einhaltung der Zusagen pochen."

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