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Gesundheitspolitik 28. Juni 2013

ÖSG begrüßt Beschluss des Gesundheitsausschusses zur Schmerzversorgung

Ein wichtiger Schritt.

"Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer besseren Versorgung der rund 1,7 Millionen chronischen Schmerzpatienten in Österreich", kommentierte der Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG), Prof. Dr. Christian Lampl (Linz) einen Entschließungsantrag, den der Gesundheitsausschuß im Parlament gestern einstimmig angenommen hat.

 In diesem Antrag wird der Gesundheitsminister aufgefordert, durch den Obersten Sanitätsrat und die Fachgesellschaften eine Bundesqualitätsleitlinie für die Verbesserung der Versorgung von Schmerzpatienten in Österreich entwickeln zu lassen.

Die ÖSG stehe hier gerne mit ihrer besonderen Expertise zur Verfügung, um bei der möglichst raschen Umsetzung dieses Auftrags zu unterstützen, so Prof. Lampl. Zu den seit Jahren erhobenen Forderungen der ÖSG zur Verbesserung der schmerzmedizinischen Versorgungssituation in Österreich gehören eine einheitliche Definition des chronischen Schmerzes, eine eigene ISD-Kodierung für Schmerz, klare Kriterien für interdisziplinäre Betreuung und eine flächendeckende Versorgung mit schmerzmedizinischen Einrichtungen inklusive Schmerzrehabilitation. Notwendig ist nach Ansicht der ÖSG auch eine sinnvoll abgestufte Versorgung vom Hausarzt zum Schmerzmediziner, zur Schmerzambulanz, zur Schmerzabteilung und zum Schmerzkrankenhaus.

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