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(c)VÖK

DDr. Martin Brock, Präsident des Verbandes Österreichischer Kieferorthopäden

 
Gesundheitspolitik 26. Juni 2013

Kieferorthopäden für IOTN-Einführung in Österreich

Der Verband Österreichischer Kieferorthopäden (VÖK) sprach sich im Rahmen einer Tagung für die Einführung des Index of Orthodontic Treatment Need in Österreich aus.

Präsident DDr. Martin Brock: "Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wahrscheinlich eine Fehlstellung im späteren Leben die Gesundheit beeinträchtigen kann. Das macht diese Klassifizierung nicht nur für Patienten, sondern vor allem auch für die Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik und in der Sozialversicherung wichtig."

 

Der Grund: Dank IOTN könne aus Sicht der Sozialversicherung besser erkannt werden, ob eine kieferorthopädische Behandlung für einen Patienten überhaupt notwendig ist. "Wir plädieren dafür, das Thema Klassifizierung in der aktuellen Diskussion um den veralteten Leistungskatalog aus dem Jahr 1957 zu berücksichtigen", sagt Brock.

Über den Verband Österreichischer Kieferorthopäden

Der VÖK vereint aktuell rund 230 Mitglieder aus allen Bundesländern. Der VÖK fordert unter anderem die staatliche Anerkennung der universitären Fachzahnarztausbildung für Kieferorthopädie. Österreich und Spanien sind die einzigen Länder der EU, in denen es keine geregelte Ausbildung im Sonderfach Kieferorthopädie gibt.

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