zur Navigation zum Inhalt
 
Gesundheitspolitik 12. Juni 2013

WHO ruft zu mehr freiwilligen Blutspenden auf

14. Juni ist Weltblutspende-Tag: Erst in 60 Staaten mit genügend Konserven aus eigenem System.

 
Weltweit spenden immer mehr Menschen regelmäßig und unbezahlt Blut, um anderen zu helfen. Trotz erheblicher Fortschritte reichen solche freiwilligen Spenden aber in mehr als 70 Ländern bei weitem nicht aus, um den Bedarf an lebensrettenden Transfusionen zu decken. Darauf machte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus Anlass des diesjährigen Welt-Blutspendetages am 14. Juni aufmerksam.


In rund 60 Ländern sei das WHO-Ziel einer hundertprozentigen Bereitstellung der benötigten Blutmengen durch unbezahlte Spenden inzwischen verwirklicht, teilte die UN-Sonderorganisation am Mittwoch in Genf mit. Für alle Staaten der Welt wird dies bis zum Jahr 2020 angestrebt.

Regelmäßige freiwillige Spender sind der WHO zufolge die sicherste Quelle für Blut, da bei ihnen erfahrungsgemäß seltener als im kommerziellen Bereich durch Blut übertragbare Krankheitserreger festgestellt werden. "Blut von freiwilligen unbezahlten Spendern ist der Eckpfeiler einer sicheren und ausreichenden Versorgung in allen Ländern", erklärte Neelam Dhingra, die WHO-Koordinatorin für Sicherheit bei Transfusionen.

APA/dpa/IS, springermedizin.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben