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Gesundheitspolitik 3. Juni 2013

Hebammen-Beratung im Mutter-Kind-Pass

Familienminister Reinhold Mitterlehner hat sich mit Gesundheitsminister Alois Stöger darauf geeinigt, dass die Hebammen-Beratung als kostenlose Leistung im Mutter-Kind-Pass-Programm verankert wird.

Die dafür notwendigen Novellen des Hebammengesetzes sowie des Kinderbetreuungsgeldgesetzes stehen am Dienstag auf der Tagesordnung des Ministerrats. "Eine Hebammen-Beratung ist vielen werdenden Müttern ein wichtiges Anliegen, das wir mit dem neuen kostenlosen Angebot optimal berücksichtigen können", betont Mitterlehner. "Hebammen unterstützen nicht nur den normalen Verlauf der Schwangerschaft, sondern helfen auch bei der Vorbereitung auf die spätere Elternschaft."

 

Konkret soll jede Schwangere die Möglichkeit haben, in der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche eine einstündige Beratung durch eine Hebamme in Anspruch zu nehmen - als zusätzliche kostenlose Leistung im Rahmen des Mutter-Kind-Passes. Dieses Gespräch ist freiwillig, die ärztlichen Untersuchungen sind nicht berührt. Analog zu den ärztlichen Untersuchungen im Mutter-Kind-Pass-Programm werden zwei Drittel der Kosten vom Familienlastenausgleichsfonds und ein Drittel von den Trägern der gesetzlichen Krankenversicherung getragen.

"Wir verstehen uns als Partner der Familien, die wir in allen Lebenslagen unterstützen wollen. Daher fördern wir in ganz Österreich auch rund 400 Familienberatungsstellen mit dem neuen Rekordwert von heuer 12,6 Millionen Euro. Mit weiteren 1,4 Millionen Euro unterstützen wir Elternbildungsmaßnahmen", so Mitterlehner.

 www.bmwfj.gv.at

PA d. BM für Wirtschaft, Familie und Jugend, springermedizin.at

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