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Gesundheitspolitik 11. Mai 2013

Jungärzte unterstützen Forderung der ÖH Medizin Wien

Zumindest minimale Aufwandsentschädigung.

"Die Mandatare der Sektion Turnusärzte können die Forderungen der ÖH Medizin Wien nach eine Aufwandsentschädigung beim Klinisch Praktischen Jahr (KPJ) nur vollinhaltlich unterstützen", sagt Stephan Ubl, Obmann der Sektion Turnusärzte der Ärztekammer für Wien. Bei 35 Wochenstunden seien Nebenjobs nur schwer machbar, und das bringe viele Studentinnen und Studenten in eine "finanziell katastrophale Situation".

 

Mit einer "zumindest minimalen Aufwandsentschädigung" während des KPJ sei vielen Medizinstudenten nicht nur finanziell geholfen, sondern sie bekämen auch Vordienstzeiten angerechnet und wären zudem pensionsversichert: "Es muss im Interesse aller liegen, einer ganzen Berufsgruppe nicht schon vor dem Ende ihrer universitären Ausbildung so massiv Steine in den Weg zu legen."

Ubl: "Es kann nicht sein, dass Österreich damit riskiert, noch mehr junge Ärztinnen und Ärzte zu verlieren, nur weil diese nach dem Studium lieber so schnell wie möglich ins Ausland gehen." Dort gebe es nicht nur eine hohe Aufwandsentschädigung für das KPJ, sondern auch die Ausbildung zum Allgemeinmediziner oder Facharzt werde deutlich besser bezahlt.

"Wir Jungärzte sehen unseren Job sicher als Berufung an, aber man muss auch davon leben können", betont Ubl. Gerade junge Menschen müssten sich ihre Existenz erst aufbauen. Das Studium kratze schwer an den finanziellen Reserven vieler Familien, zumindest eine Entschädigung für Anreise und Essen wäre aus Sicht des Sektionsobmanns "das Mindeste".

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