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Gesundheitspolitik 13. Mai 2013

Linzer Medizinfakultät - Ministergipfel zu Finanzierung am 24. Mai

Töchterle, Fekter, Stöger und Ostermayer nehmen teil, noch kein Ergebnis zu erwarten.


Am 24. Mai findet in Linz die erste Arbeitssitzung zur Finanzierung der Medizinfakultät statt. Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, Finanzministerin Maria Fekter (beide V), Gesundheitsminister Alois Stöger und Staatssekretär Josef Ostermayer (beide S) nehmen neben Vertretern des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz daran teil. LH Josef Pühringer (V) rechnet bis Juli mit einer Einigung.



Während sich Bundeskanzler Werner Faymann (S) sowie die oberösterreichischen Minister Stöger, Fekter und Reinhold Mitterlehner (V) zuletzt für eine Medizinfakultät in Linz ausgesprochen haben, blieb Töchterle bisher immer zurückhaltend. Er spielt den Ball an Stöger und verlangt, dass dem Ärztemangel auch auf allen anderen Ebenen entgegengewirkt werden müsse.

Eine Grundbedingung für die Schaffung einer Medizinfakultät in Linz sei die Klärung der Finanzierung, betonte der Minister am Montag einmal mehr in einer Pressekonferenz in der oö. Landeshauptstadt. Als weitere Hürden, die noch genommen werden müssten, nannte er die Anpassung Universitätsgesetzes - eine Novelle will er demnächst in Begutachtung schicken - und die Klärung des klinischen Mehraufwandes.

Das Ziel des Landes Oberösterreich und der Johannes Kepler Universität, im Herbst 2014 mit einem Medizinstudium starten zu können, kommentierte er mit: "Das ist der Wunsch des Landes. Ob sich das ausgeht, vermag ich nicht zu prognostizieren." Die Hochschulkonferenz werde sich diese Woche erstmals mit dem Thema Medizinfakultät befassen, mit einem Ergebnis sei aber noch nicht zu rechnen, so Töchterle.

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