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Gesundheitspolitik 7. Mai 2013

Auf Eis gelegt: Diskurs über Biomedizinkonvention und Fortpflanzungsmedizin

Bioethikkommission bedauert die Absage der parlamentarischen Enquete.

Die Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt hat seit ihrer Gründung im Jahr 2001 mehrmals aufgezeigt, dass der Diskurs zu bioethischen Themen in Österreich nicht aktiv geführt wird. Dadurch kann auf aktuelle Entwicklungen in Biologie und Medizin nicht adäquat reagiert werden.

Die Bioethikkommission hat daher die Ankündigung der Abhaltung einer parlamentarischen Enquete zu den Themen "Ratifizierung der Biomedizinkonvention" und "Fortpflanzungsmedizin" explizit begrüßt. Die Ratifizierung der Biomedizinkonvention wurde von der Bioethikkommission bereits im Jahr 2002 empfohlen. Zur Reform des Fortpflanzungsmedizinrechts hat die Bioethikkommission im vergangenen Jahr eine ausführliche Stellungnahme verfasst (www.bundeskanzleramt.at/bioethik).

Die Bioethikkommission nimmt daher in der Sitzung vom 6. Mai 2013 mit großem Bedauern zur Kenntnis, dass die Enquete abgesagt wurde, wodurch neuerlich die Möglichkeit verspielt wurde, eine offene Diskussion zu bioethischen Themen in Österreich zu führen.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

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