zur Navigation zum Inhalt
Mag.pharm. Corinna Prinz-Stremitzer, Dr. Johannes Steinhart, Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Dr. Thomas Holzgruber
 
Gesundheitspolitik 14. März 2013

Salon A: Schulterschluss der Stände

Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe garantiert bestmögliche Gesundheitsversorgung.

 
Zur dritten Salon A-Veranstaltung begrüßte die Gesellschaft der österreichischen Apotheker Dr. Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Obmann der Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte sowie Kammeramtsdirektor Dr. Thomas Holzgruber. Gemeinsam wurde das große Potenzial der interdisziplinären Zusammenarbeit und somit der strukturierten Betreuungsleistung erläutert.


Auch diesmal bat der Salon A Vertreter aus dem Gesundheitswesen zum intensiven Meinungsaustausch zum Thema Optimierungschancen der extramuralen Versorgung im Sinne der Gesundheitsreform. "Der intensive Austausch der Disziplinen ist essentiell und macht immer aufs Neue deutlich, dass es eine Zusammenarbeit der verschiedenen Gesundheitsberufe geben muss, um die Kunden und Patienten strukturiert zu betreuen und somit bestmöglich zu versorgen.

Wie die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekerschaft funktionieren kann, beweißt das Pilotprojekt "Integrierte Betreuung von Typ 2 Diabetikern in OÖ"- welches sich die bestmögliche Versorgung von österreichischen Diabetes Patienten zum Ziel gesetzt hat. Dieses Projekt zeigt auf, dass ein interdisziplinäres Zusammenarbeiten nicht nur eine frühe Diagnose, sondern auch langfristig eine bessere Betreuung gewährleistet. So wird auch die Lebensqualität chronisch Kranker verbessert", erklärt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Salon A Obfrau. Durch die Verknüpfung qualitätsvoller Serviceleistungen mit dem sehr niederschwelligen Zugang leisten die Apotheker einen besonders hochwertigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung.

Ideale Patientenbetreuung durch Schulterschluss der Stände

"Das Einende zwischen den Berufen der freien Ärzte und der freien Apotheker ist die gemeinsame Gefährdung durch das System, welches massiv von Ökonomisierungstendenzen überzogen wird. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen, die das Konzept der Gesundheitsreform an uns heranträgt, im Sinne der Patienten annehmen", so Dr. Johannes Steinhart.

"Die Diskussion zu den verschiedenen Themen rund um die Gesundheitsreform ist für die Ärzte sowie für die Apothekerschaft von besonderem Interesse. Ich erachte die Zusammenarbeit der beiden Stände und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungsansätzen diesbezüglich als sehr sinnvoll. Als von der Gesundheitsreform betroffene Berufsgruppen, gilt es, gemeinsame Interessen zu formulieren und im Sinne einer modernen politischen Kommunikation voranzutreiben", führt Kammeramtsdirektor Dr. Thomas Holzgruber weiter aus.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben