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Gesundheitspolitik 14. Februar 2013

Drogensubstitution - Justizministerium wartet vorerst ab

Nach der von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V) ausgelösten Debatte um die Drogensubstitution gibt man sich im Justizministerium vorerst abwartend. Man habe sich "noch keine abschließende Meinung" zu Mikl-Leitners Vorstoß gebildet, erklärte Sven Pöllauer, Sprecher von Justizministerin Beatrix Karl (V), Donnerstagmittag gegenüber der APA.

Im Justizministerium geht man davon aus, dass "neue Erkenntnisse" Mikl-Leitner zum Infragestellen der Erhaltungstherapie in ihrer derzeitigen Form bewogen haben. Diese kenne man noch nicht. Es sei daher "sehr vernünftig", dass man sich in Ruhe zusammensetze und sich diese Erkenntnisse präsentieren lasse, sagte Pöllauer.

Auch das Gesundheitsministerium soll in diesen Meinungsbildungsprozess einbezogen werden. Einerseits werde man "ergebnisoffen" in diese Gespräche gehen, andererseits wolle man "nichts übers Knie brechen", gab Pöllauer zu verstehen.

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