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Finanzministerin Maria Fekter spricht sich für die Linzer MedUni aus.
 
Gesundheitspolitik 4. Februar 2013

Fekter hält Kosten für Linzer MedUni für bewältigbar

Finanzministerin Maria Fekter (V) spricht sich für die Errichtung einer medizinischen Fakultät an der Linzer Johannes Kepler-Universität aus.

In den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Wochenend-Ausgabe) sagt Fekter dem Prestigeprojekt von Landeshauptmann Josef Pühringer (V) ihre Unterstützung zu. Voraussetzung ist aus ihrer Sicht aber eine Änderung der Finanzvereinbarung des Bundes mit den bestehenden Universitätskliniken in Wien, Graz und Innsbruck.

 

Oberösterreich hat Ende des Vorjahres ein Konzept für eine medizinische Fakultät beim Bund eingereicht. "Die Kosten sind, so wie sie Oberösterreich darstellt, in den Griff zu bekommen. Österreichweit brauchen wir allerdings eine Neuregelung bei der Finanzierung der Universitätskliniken", sagt Fekter. Konkret müsste Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) eine einheitliche Finanzierungsvereinbarung für alle Med-Unis erlassen und darin klar regeln, welche Kosten vom Bund abgegolten werden und welche nicht.

Grundsätzlich gilt bei den Universitätskliniken, dass der Bund lediglich den "klinischen Mehraufwand" bezahlt, der für Forschung und Lehre entsteht, die eigentlichen Betriebskosten der Krankenhäuser aber die Länder übernehmen. Die aktuellen, ab 2015 auslaufenden Vereinbarungen seien für Wien, Tirol und die Steiermark aber "sehr vorteilhaft", weil teilweise auch der normale Spitalsbetrieb vom Bund bezahlt werde, so Fekter.

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