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Forschungsminister Karlheinz Töchterle
 
Gesundheitspolitik 4. Februar 2013

Weltkrebstag: Töchterle lobt heimische onkologische Forschung

"Wertvoller Beitrag durch exzellente Forschung österreichischer Wissenschaftler."

"Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an heimischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen leisten durch ihre exzellente Forschung einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung von Diagnose- und Therapiemethoden sowie zur Verbesserung der Behandlung und Heilungschancen von Krebspatientinnen und Krebspatienten. Das ist im besten Sinne Forschung für die Menschen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle anlässlich des Welt-Krebs-Tages.

 

Die Forscherinnen und Forscher an den drei Medizinischen Universitäten und Forschungseinrichtungen wie den beiden ÖAW-Einrichtungen Center of Molecular Medicine (CeMM) und Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) sowie dem Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung haben auch dazu beigetragen, die internationale Sichtbarkeit des Forschungsstandortes Österreich zu erhöhen.

Auch an den Standorten Innsbruck (z.B. "Oncotyrol" - Kompetenzzentrum für personalisierte Krebsmedizin) und Graz (z.B. Kooperation "BioTechMed" der Karl-Franzens-Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der TU Graz) überzeugen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihrer exzellenten Forschung auf dem Gebiet der Krebsforschung.

Alle drei öffentlichen Medizinischen Universitäten (Wien, Graz und Innsbruck) haben Forschungsschwerpunkte im Bereich Krebsforschung entwickelt, beispielsweise im Rahmen der "Comprehensive Cancer Centres (CCC)". Sie führen zu einer verbesserten Strukturierung der Patientenversorgung und der Forschung in der Onkologie. Interdisziplinäre Boards besprechen Diagnose und Therapie der Krebspatient/innen. Durch die enge Verknüpfung von Klinik und Forschung ist sichergestellt, dass die neuesten Erkenntnisse in die Patientenversorgung einfließen und für die Patient/innen die bestmögliche Therapie gefunden wird.

Einen großen Erfolg konnte jüngst auch Josef Penninger, Leiter des IMBA, verbuchen. Ihm wurde im Vorjahr eine Förderung in der Höhe von 7,4 Millionen US-Dollar aus dem vom US-Kongress angewiesenen Medizinforschungsprogramm zuerkannt. In seiner Forschungsarbeit untersucht Josef Penninger, der sich gegen 73 andere Bewerber durchgesetzt hat, den Einfluss des Proteins RANKL auf die Entstehung von Brustkrebs.

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